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 Deep Ocean ( Meine erste Geschichte, Bewertung Bitte =) )

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Retschi
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BeitragThema: Deep Ocean ( Meine erste Geschichte, Bewertung Bitte =) )   Di März 26, 2013 9:56 pm

Moinsen =)

Eine bekannt von mir brachte mich auf den Geschmack, selbst mal eine Geschichte zu schreiben. Hier ist der erste Teil, ich habe zuvor noch nie eine Geschichte geschrieben und weiss daher nicht ob sie gut ist oder nicht. Besser gesagt ob sie für andere gut ist oder nicht, denn ichfinde sie gut xP

Daher würde ich gerne von den Personen die dies hier lesen erfahren, ob sie die Geschicht gerne weiter lesen würden ?????'
Es gibt bereits einen zweiten Teil, aber ich finde, wenn der Text zu lange ist, lesen ihn weniger, daher warte ich zuerst einmal eure Antwort ab =)

Die Story ist frei erfunden, eventuelle Änlichkeiten zu real existierenden Personen sind reinzufällg und/oder sind ungewollt.
(Aber auf einen Tipp hin, habe ich der zuerst namenlosen Stadt, einen Namen einer real existierende Stadt gegeben)
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Das Mädchen mit den tiefblauen Augen starrte ihn an. Sie stand auf der anderen Seite der Strasse. Kuro konnte den Blick nicht von diesen Augen abwenden, den Augen die ihn so oft anstarrten und in denen er versinken konnte. Doch musste er den Regen der in sein Auge läuft wegwischen. Für eine Sekunde sah Kuro nicht hin. Und in dieser einen Sekunde verschwand sie. Es passierte immer wieder.
Sie tauchte auf, sah ihn an und verschwand im Bruchteil einer Sekunde. Hier auf der verregneten Hauptstrasse passierte es schon das 12. Mal. Schon seit dem ersten Mal als Kuro sie erblickt hatte, war er von diesen tiefblauen Augen fasziniert. Er dachte nach dem ersten Treffen oft an sie, träumte von ihr und zeichnete schlussendlich ein Bild von ihr. Es war kein gutes Bild, er konnte nicht wirklich gut Zeichen, doch lies er sich von seinen Gefühlen leiten und kritzelte mit Bleistift ein Bild von ihr. Als es fertig war, malte er noch ihre Augen mit einem blauen Stift aus. Für ihn was das Bild ein Anker an dem er sich festhalten konnte, wann immer er niedergeschlagen war.
So war es auch bei ihrem ersten Treffe. Kuro verlor damals einen geliebten Menschen. Der Verlust dieses Menschen befand sich ein Monat vor dem ersten Treffen mit dem Mädchens. Doch auch nach einem Monat fühlte es sich für ihn wie gestern an. Er ging damals, wie heute, an einem verregnetem Tag von der Schule nach Hause, als sie vor ihm auftauchte. Ein hübsches Mädchen mit dunkel blonden Haaren, einer Schuluniform, die er nicht kannte und einer silbernen Kette um den Hals. Und das erstaunlichste waren ihre Augen, diese tiefblauen Augen, in denen Kuro sofort versank. Es fühlte sich so an als ob alle Last der Welt von ihm viel. Wirklich beschreiben konnte er das Gefühl nicht. Nur fühlte es sich so an als ob er in ein Meer versank. Und das auftauchen aus diesem Meer weckte ihn auf. Er sah ein, dass er nicht für ewig so niedergeschlagen sein konnte. Kuro erwachte. Doch als er nun aus diesem tranceartigem Zustand erwachte war das Mädchen verschwunden. Er sah sich um und suchte die Strasse in beiden Richtungen ab. Aber sie war weg.
Dies war das erste Treffen. Es vergingen Tage und Wochen in denen Kuro sich von dem Verlust des geliebten Menschen langsam anfing zu erholen und in denen er über das Mädchen nachdachte und dieses Bild malte.
Das zweite Mal traf er das Mädchen an einem schönen Sommertag, als er gerade vom Einkaufen zurück kam. Kuro schlenderte den Gehweg zurück nach Hause, als er bemerkte wie eine Person auf dem gegenüberliegendem Gehweg ihn beobachtete. Er drehte sich zu ihr um und erblickte das Mädchen. Sie sah genau gleich aus wie beim letzten Mal. Und sofort war er wieder in ihren Augen gefangen. Langsam ganz langsam bewegte er sich, er konnte seinen Blick nicht von diesen Augen abwenden, aber er wollte zu ihr, näher an ihre Augen. Er bewegt sich in Richtung des nächsten Fußgängerstreifen. Eines wusste er, falls er sie auch nur ein Augenblick aus den Augen lies, würde sie verschwinden. Sie stand bewegungslos da und schaute ihn an. Traurigkeit, ja es war Traurigkeit die er in ihren Augen sah. Dieser Blick war anders als der letzte, wie ihm jetzt bewusst wurde. Das letzte Mal war er zu verwirrt um in ihrem Blick eine Gefühl zu erkennen, doch jetzt erinnerte er sich, das letzte Mal als er sie sah, hatte sie einen tröstenden Blick. Jedenfalls würd er ihn so beschreiben. Doch jetzt lag eine Traurigkeit in ihren Augen die er nicht deuten konnte. Er erreichte den Fussgängerstreifen, die Ampel musste Rot sein, denn es warteten noch andere Leute und er getraute sich nicht seinen Blick von ihr abzuwenden. Als die anderen Leute über die Strasse gingen, schloss er sich ihnen an. Er würde gleich bei ihr sein. Seine Augen schmerzten da er sie kein einziges Mal geschlossen hatte. Doch nun wurde der Schmerz heftiger und er dachte: „ Nur einen Moment, eine Millisekunde kann ich sie schliessen.“ Doch diese Unterbrechung reichte ihr um zu verschwinden. Enttäuscht und gleichzeitig glücklich darüber sie gesehen zu haben ging er nach Hause.
Dies war das Zweite Treffe und auf das folgten noch neun weitere, doch Kuro kam nie nah genug an sie heran, um sie anzusprechen. Und auch heute, das 12. Mal reichte es nicht.
Bis auf die Knochen durchnässt vom Regen kam Kuro zu Hause an. Er lebte alleine, aber er kam gut zurecht und bekam jeden Monat Geld auf sein Konto überwiesen. Als erstes duschte er. Das warme Wasser strömte seinen Körper herunter und wärmte ihn auf. Er duschte eine volle halbe Stunde lang. Und als er aus dem Bad kam, sah er im Spiegel einen ca. 1.80 Meter grossen Jungen mit einem schlanken Körper, dunkel braunen Augen und nassem schwarzem Haar, dass wenn es trocken war in alle Richtungen abstand und ihm ein wildes Aussehen verlieh. Nachdem Kuro sich abgetrocknet hatte, ging er ins Wohnzimmer und schaltete seine Stereoanlage ein und spielte sein Lieblingslied ab. Es war ein klassisches Stück, welches sich sicher gut in einer Oper anhören würde. Für ihn war es Zeit sein Abendessen zuzubereiten.
Kuro machte sich einen Salat und Sandwiches dazu. Während dem Essen dachte er über das Mädchen nach, anfangs war er zu meist glücklich darüber sie zu sehen, doch nach dem fünften Mal wurde es ihm etwas unheimlich. Wie konnte sie immer so schnell wieder verschwinden, wieso sah sie ihn an, wieso sprach sie ihn nicht an, obwohl sie doch bemerkt haben sollte, dass er Kontakt zu ihr suchte. Diese Fragen schwirrten ihm durch den Kopf. Und noch etwas war komisch. Kuro dachte immer sie hätte eine Schuluniform an, doch als er im Internet nach dieser Uniform suchte, konnte er nichts finden. In dieser Stadt und auch in der Nachbarstädten, gab es diese nicht, dass konnte er mit ziemlicher Sicherheit behaupten. Er hatte sich etwas umgehört, seinen Freunde und sogar einem Lehrer die Uniform beschrieben, doch niemand kannte diese. Diese Tatsache machte ihn misstrauisch und verwirrte ihn. Sein Blick wanderte nachdenklich zu seinem selbstgemaltem Bild, er schmunzelte darüber wie schlecht er es gezeichnet hatte. Aber das eigentlich wichtige an dem Bild waren ihre Augen. Er hatte sich ein zweites Bild gemalt und dafür eigens neue Farbstifte gekauft ihm das Blau ihrer Augen so gut es ging zu zeichnen. Das war auch das einzig wichtige, er musste sich eingestehen, dass er eigentlich gar nicht genau wusste wie sie Aussah. Jedes Mal wenn er sie traf, galt seine gesamte Aufmerksamkeit ihren Augen.




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Niea
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BeitragThema: Re: Deep Ocean ( Meine erste Geschichte, Bewertung Bitte =) )   Mi März 27, 2013 2:04 pm

Wow und herzlich Willkommen ;D
Das ist sehr schön geschrieben und der erste Absatzt hat mich echt direkt gefesselt.
Also dein Schreibstil ist echt gut. Auch wenn ich noch nicht ganz weiß wo die Geschichte hinführt will ich wissen wer dieses Mädchen ist Very Happy
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NijuraElfe
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BeitragThema: Re: Deep Ocean ( Meine erste Geschichte, Bewertung Bitte =) )   Mi Apr 24, 2013 10:23 pm

hey Smile erst mal auch herzlich willkommen von mir und ich find den anfang schon mal richtig gut Smile es zieht einen jetzt schon mit, stell mal den rest noch rein, ich will wissen wo das mi dem mädchen noch hinführt O.O

... die beschreibung von Kuro erinnert mich voll an wen ... aber vllt ist das auch nur die allgemiene beschreibung von gutaussehenden typen haha Razz
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Retschi
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BeitragThema: Re: Deep Ocean ( Meine erste Geschichte, Bewertung Bitte =) )   Do Apr 25, 2013 6:53 pm

hier mal die zwei weiteren teile
insgesamt sind es sieben.

Teil 2
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Jedes Mal wenn er sie traf, galt seine gesamte Aufmerksamkeit ihren Augen.

Als Kuro aus dem Meer seiner Gedanken wieder auftauchte, merkte er, dass es schon spät war. Er ging zum Spülbecken und wusch sein
Geschirr ab, trocknete es ab und legte es zurück in den Schrank. Auf dem Weg zu seinem Zimmer dachte er an den morgigen Tag. Er würde, wie immer, ruhig auf seinem Stuhl sitzen und keinen anderen seine Gefühle zeigen. Dies tat er schon immer, auch schon vor dem Verlust der geliebten Person war er ein stiller Junge. Ruhig, intelligent und sogar sportlich. Jedoch hieß das nicht, dass er viele Freunde hatte. Es war schwer sich ihm zu nähern, da er nie Gefühle zeigte oder über persönliche Dinge sprach. Dies war auch ein Grund, warum keiner von seinem
Verlust wusste. Ebenfalls hilfreich dafür war, da er jetzt in die Oberstufe gewechselt hatte, dass alle aus seiner alten Schule, die eventuell von der Person gewusst hätten, auf eine andere Schule gingen.
Nun in seinem Zimmer angekommen, zog Kuro sich um und legte sich ins Bett.

Der nächste Tag in der Schule verlief reibungslos. Nur etwas beschäftigte ihn. In der ersten Stunde nach dem Mittag hatten sie Sport. Sie
spielten Fußball, und nachdem sie eine Zeit lang bespielt hatten, war er schon ziemlich erschöpft. Als er eine Pause machen wollte und ein Klassenkamerad für ihn ins Spiel kam, sagte dieser: „Was, schon Müde? Du spielst immer irgendwie kürzer. Noch am Anfang des Schuljahres warst du voller Energie und konntest ein ganzes Spiel durchspielen, ohne dass du auch nur eine Pause nötig hattest.“ Dies hatte Kuro ebenfalls bemerkt. Es kam ihm so vor, dass seit er die geliebte Person verloren hatte, er immer irgendwie schwächer wurde. Anfangs dachte er, es sei wegen seiner Depressionen. Doch auch nachdem er das blauäugige Mädchen getroffen hatte und er langsam seinen Weg aus den Depressionen fand, ging es diesbezüglich mit ihm bergab. Selbst das regelmäßige Joggen nütze ihm nichts.

Mit den Gedanken bei dieser Sache suchte Kuro sich seinen Weg in die Stadt. Er hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, nach der Schule immer noch zuerst in die Stadt zu gehen. Vielleicht traf er sie ja. Aber heute hatte er auch noch einen anderen Grund. Er wollte einen Freund aus der alten
Schule treffen. Dieser behauptete er habe schon mal ein Mädchen gesehen, das zu seiner Beschreibung passte. Er hatte noch etwas von einem Manga erwähnt, doch alles, was er gesagt hatte, nachdem er Kuro erzählte, er habe sie schon einmal gesehen, verstand Kuro vor Aufregung nicht mehr. Kuro wollte seinen Freund daher so schnell wie möglich wiedersehen und sie machten für heute in einem Kaffee nahe dem Bahnhof ab.


Als Kuro nun vor dem Kaffee stand, winkte ihm eine Person, die er nur aus den Augenwinkeln sehen konnte. Und als er sich umdrehte, sah er
seinen Freund auf sich zulaufen. Er hieß Yuzuru. Sie begrüßten sich und setzten sich an einen Tisch. Nachdem sie sich einen Kaffee bestellt hatten, fing Yuzuru an: „Sie hat also eine schwarze Schuluniform mit einem weißen Kragen und ebenfalls die Enden der Ärmel sind auch weiß. Der Rock sagtest du war aber nur schwarz.“ „Ja. Soweit ich mich erinnern kann schon. Ich weis zwar, dass da noch andere Details waren, aber entweder konnte ich mir sie nicht merken oder sie sind mir nicht aufgefallen.“, erwiderte Kuro daraufhin. Yuzuru dachte einen Augenblick nach und sagte: „ Sie sollte noch weiße Strümpfe oder Kniesocken haben und ein kleiner Streifen am Ende ihres Rockes sollte ebenfalls weiß sein. Und blonde Haare hat sie auch oder?“ „Ja!“, Kuros Aufregung stieg mit jeder Minute und Yuzuru öffnete seinen Mund um weiter zu sprechen: „In dem Fall...

____________

Teil drei

___________

Und blonde Haare hat sie auch oder?“„Ja!“, Kuros Aufregung stieg mit jeder Minute und Yuzuru öffnete seinen Mund umweiter zu sprechen: „In dem Fall...

... muss es die unglaublich süsseSchauspieler des verfilmten Mangas ’Ich und der Totesgott’ sein, sie istwirklich unglaublich süss, du musst mich mal ihr vorstellen.“

`Eine Hand kam auf Yuzuru zugeflogen und als sie seine Wange erreichte,schmetterte es ihn von seinem Stuhl. Kuro stand auf und beschimpfe ihn, wie ernoch nie jemanden beschimpft hatte. Vor Wut warf er den Tisch um und ging.’Dies dachte Kuro in diesem Augenblick, doch natürlich tat er das nicht, er warein ruhiger Junge und beherrschte sich. Doch die Enttäuschung stand ihm insGesicht geschrieben. Er kannte die Schauspieler von den Plakaten her, diedamals überall in Ibaraki hingen. Sie hattezwar eine gewisse Ähnlichkeit, doch war sie definitiv älter als das blauäugigeMädchen. Er wusste ebenfalls, dass sie so bekannt ist, dass sie ganz sichernicht einfach so auf der Strasse umhergehen konnte. Dies war sicher auch derGrund warum alle anderen, die er nach ihr gefragt hatte, ihm nicht dieSchauspielerin als Antwort gegeben haben. Kuro sagte: „Ich gehe dann mal.“Selbst Yuzuru konnte die Enttäuschung in seiner Stimme fühlen und lies ihndaher wortlos gehen. Kuro ging ohne Ziel durch die Strassenvon Ibaraki, sein Blick verschwamm immer wieder und er musste sich die Tränenaus den Augen wischen. Er war darauf gefasst Enttäuscht zu werden, doch dieshatte ihn doch mehrgetroffen als erwartet. Das führte ihm auch vor Augen, wiesehr er wissen wollte, wer dieses Mädchen ist. Nach einer weile bemerkte er, dass er
den Park erreichte indem er so oft... Indem er was so oft. Er konnte sich nichterinnern. Auch dieser Gedanke, den er gerade eben hatte war seltsam. Denn erwar sich ziemlich sicher noch nie in diesem Park gewesen zu sein. Ein komisches, für ihn nicht zuordenbaresGefühl beschlich ihn. Irgendetwas sagte ihm, dass wenn er am Rand des Parksentlang gehen würde und sich dann einen Weg durch das Gebüsch vor einem
bestimmten Baum bahnen würde. Er einen stillen und für seine momentan Zustandperfekten Ort vorfindet. Also tat er das und fand diesen Ort vor. Erstauntdarüber, dass es diesen Ort wirklich gab setzte er sich. Nachdem er eine Weile sitzen gebliebenist, sich beruhigt hat und seine Gedanken geordnet hat, beschloss er nach Hausezu gehen. Als er dann am Ende des Parks angelangt ist. Fiel sein Blick auf eineGruppe Jugendlichere, die einen ziemlichen Krawall machten. Unter ihnen standein Mädchen, dass ihm bekannt vor kam. Eine Erinnerung zuckte durch sein Kopf.Er, diese Mädchen und noch eine Person, sie hatten irgendwann mal in diesem Parkgepicknickt . Doch noch bevor er diese Erinnerung festhalten konnte entglittsie ihm.

Das war zu viel für Kuro. Er wollte nur noch ins Bett. Er ging auf demschnellsten Weg nach Hause und ging dort sofort ins Bett. Früh am Morgen klingelte sein Wecker,6.30 Uhr. Er stand auf und machte sich bereit für einen weiteren „Normal“ Tagin der Schule. Doch die Ereignisse vomVortag machten ihm immer noch zu schaffen. Die Enttäuschung durch Yuzuru, derPark, der ihm so bekannt vorkam und schlussendlich die Erinnerung, die ihndurchfuhr als er diese Mädchen sah. All dies machten ihm zu schaffen und dazukam noch das er immer noch keine Spur von dem Mädchen mit den blauen Augenhatte. Ihm wurde schwindelig und er musste sich am Waschbecken festhalten. Alser sein Blick hob und in den Spiegel sah durchzuckte ihn eine zweiteErinnerung. Er mit einer Person auf einem Vergnügungspark und diese anderePerson war.... ein Mädchen.
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BeitragThema: Re: Deep Ocean ( Meine erste Geschichte, Bewertung Bitte =) )   Sa Apr 27, 2013 6:39 pm

Ich habe gerade alle drei Teile hintereinander verschlungen und wow, du schreibst echt fesselnd!
Auch habe ich jetzt irgendwie total Lust bekommen, dieses Mädchen zu zeichnen.
Würde es dir was ausmachen, wenn ich das tue? Smile
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Retschi
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BeitragThema: Re: Deep Ocean ( Meine erste Geschichte, Bewertung Bitte =) )   Mo Apr 29, 2013 12:07 am

teil 4

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Er mit einer Person auf einem Vergnügungspark und diese andere Person war... ein Mädchen.

Der Schultag verlief eigentlich sehr gut. Jedenfalls nach Außen hin konnte sich Kuro so benehmen, wie sonst auch. Aber innerlich schweiften seine Gedanken immer wieder ab und er konnte dem Unterricht nicht richtig folgen. Er versuchte die Puzzleteile in seinem Kopf zusammenzusetzen und endlich Klarheit über das Geschehene zu erhalten. Erstens war da das Mädchen mit den blauen Augen, dann war da noch die Erinnerung mit dem Mädchen aus dem Park und dieser anderen Person und als letztes war da noch das Mädchen aus der Erinnerung von heute Morgen. Er war sich nun ziemlich sicher, dass es sich hierbei um ein und dieselbe Person handelt. Also sollte das Mädchen im Park ihn und dieses andere Mädchen kennen. Aber wer war dieses andere Mädchen? Konnte es sein, dass es dieses blauäugige Mädchen war? Nein, oder?
Kuro war sich nicht sicher und mochte dieses Gefühl nicht. Aber trotzdem musste er kurz schmunzeln, da es sich hier alles um verschiedene Mädchen drehte.
Die einfachste Methode, mehr Klarheit in die Sache zu bringen, war das Mädchen aus dem Park zu fragen.
Ein Klassenkamerad rüttelte ihn an der Schulter und holte ihn somit aus seinem Gedankenmeer heraus. Er sagte zu Kuro, dass er heute für die Hausaufgabenhefte verantwortlich wäre und sie bitte zum Klassenlehrer im Lehrerzimmer bringen sollte. Also sammelte Kuro alle Hefte ein und machte sich auf den Weg zum Lehrerzimmer. Auf dem Weg zum Lehrerzimmer musste er eine Pause machen, da die Hefte irgendwie schwerer als sonst waren. Und vor Anstrengung außer Atem kam er beim Lehrerzimmer an. Als der Klassenlehrer ihm die Hefte abnahm, kam Kuro ein Gedanke und er fragte den Lehrer, in welcher Schule sie die Uniform hatten, welche das Mädchen aus dem Park anhatte. Der Lehrer sagte diese Uniform hätten sie in der Sakura High, welche sich auf der anderen Seite von Ibaraki befand.
Kuro überlegte sich, was schlauer war: Zur Sakura High zu gehen oder nochmals in den Park zu gehen. Beides erschien ihm nicht wirklich schlau. Wenn er zur Schule gehen würde müsste er am Tor auf sie warten, da er nicht wusste wie sie hieß. Dazu kam noch, dass er nicht wusste, wie lange sie Unterricht hatte. Aber eines glaubte er zu wissen. Sie ging nicht in einen Club nach der Schule, da sie sonst gestern nie um diese Uhrzeit im Park hätte sein können. Was bedeutet er musste früh genug bei der Schule sein. Der Park war nicht sehr schlau, da er nicht wusste ob sie wieder dort hingehen würde. Er kam zum Schluss, dass die intelligenteste Lösung wäre, heute in den Park zu gehen und falls sie nicht dort war, morgen den Nachmittagsunterricht zu schwänzen und zur Sakura High zu gehen.
Also ging Kuro nach der Schule zum Park. Auf dem Weg dorthin beschloss er noch die Manga Serie „Ich und der Totesgott“ zu kaufen. Er dachte sich nicht viel dabei, nur interessierte es ihn irgendwie, da ja das Mädchen, welches der Totesgott war, die gleiche Uniform trug wie das blauäugige Mädchen. Als er endlich am Park ankam, sah er sich um, doch das Mädchen von der Sakura High war nicht hier. Kurzer Hand entschied er sich dafür, so lange in dem Park zu warten, bis er den ersten Band fertig gelesen hat. Es sind insgesamt drei. Daher setzte er sich auf eine Bank und fing an zu lesen. Der Manga handelte eben von dieser Totesgöttin und einem Jungen. Der Junge machte offenbar eine harte Zeit durch und sie beobachtete ihn dabei. Es war jedoch nicht ganz ersichtlich, was die Totesgöttin von ihm wollte. Der Manga war so spannend, dass Kuro ihn schon nach einer halben Stunde fertig gelesen hat. Das Saku-Mädchen, so nannte er das Mädchen von der Sakura High nun, war immer noch nicht hier. Kuro sah auf die Uhr, es war 18.30 Uhr. Gestern war er erst um 19.00 Uhr beim Park angekommen. Aufgrund dessen beschloss er noch den zweiten Band zu lesen und bis 19.00 Uhr zu warten. Im zweiten Band kam heraus, dass der Junge seine Mutter bei einem Autounfall verloren hatte, bei dem er selbst nur knapp überlebt hat. Er war gerade an der Stelle angekommen, an der das Mädchen dem Jungen offenbaren wollte, warum sie hier ist, als er laute Stimmen hörte. Er sah sich um und sah das Saku-Mädchen, welches in einer Gruppe Jugendlicher stand und sich mit einem anderen Mädchen unterhielt.
Kuro wurde plötzlich nervös. In seinen Gedanken hatte er sich zwar einfach vorgestellt, das Mädchen anzusprechen, doch nun, wo er seinen Plan in die Tat umsetzen sollte, schrak er vor der Aufgabe zurück. Doch er sammelte all seinen Mut zusammen und ging auf das Mädchen zu. Als er sich der Gruppe näherte schauten ihn alle an. Er fragte: „Kann ich mal eben mit dir unter vier Augen sprechen?“ Er zeigte auf das Saku-Mädchen. Sie zog eine Augenbraue hoch und sah ihn mit einem Blick an, als ob sie in kannte. Kuro entspannte sich ein wenig, als sie erwiderte: „OK.“ Sie entfernten sich ein Stück von der Gruppe und das Mädchen sagte, noch bevor Kuro anfangen konnte zu sprechen: „Also was willst du Kuro?“
Kuro machte riesige Augen und war für einen Moment sprachlos vor Überraschung. „K.. k... kennen wir uns?“ entgegnete Kuro stockend. Nun war es an dem Mädchen, eine erstaunte Miene aufzusetzen. Doch als sie nichts erwiderte, begann Kuro mit dem eigentlichen Thema. Er beschrieb ihr die beiden Erinnerungen, die er hatte und fragte zum Schluss: „Wer ist sie?“
Während Kuro ihr die Dinge schilderte, wurde die Miene des Mädchens immer wie entsetzter und verwandelte sich, nachdem er die Frage gestellt hat, in ein trauriges, enttäuschtes und vor Wut rotes Gesicht. Das Mädchen fragte mit bebender Stimme: „ Du... du erinnerst dich nicht an sie? Erinnerst du dich auch nicht an mich? Wie kannst du nur? Sie hat dir so viel bedeutet. Du warst immer überglücklich, wenn sie bei dir war. Und... und nachdem sie gegangen ist, warst du am Boden zerstört. Ich habe versucht dich zu trösten, war für dich da. Ich habe sogar gehofft, dass..." während sie sprach, fing sie an am ganzen Körper zu zittern. Sie hielt kurz inne und nun nachdem sie sich wieder gefasst hatte, sah sie ihn mit tränenfeuchten Augen an und sagte „habe gehofft, dass du mich nun auch endlich ansehen würdest. Doch du hast dich zurückgezogen, hast keinen Kontakt mehr zugelassen, hast dich abgeschottet. Ich fing an über meine eigene Trauer hinweg zu kommen, versuchte zu akzeptieren, dass du nie Augen für mich haben würdest. Doch nun kommst du hier an und hast all dies vergessen.“
Kuro war verwirrt, er verstand nicht wovon sie da sprach. Er konnte mit all dem, was sie da sagte nichts anfangen. Als er sich angestrengt versuchte zu erinnern, wurde ihm wieder ein wenig schwindelig und er musste sich am nächsten Baum abstützen. Das Mädchen stand immer noch am ganzen Leib zitternd da. Kuro dachte angestrengt nach und fragte dann zögernd: „Bist du dir sicher, dass du mich nicht verwechselst?“ „Duuuu....“, schrie das Mädchen und rannte dann davon.
Kuro wollte ihr noch hinterher rufen, doch ihm wurde plötzlich schwindelig und er musste sich für einen Moment hinsetzten. Er lies sich am Baum entlang hinunter gleiten. Nachdem er sich ein wenig beruhigt hatte, ging er nochmals alles, was er wusste, durch. Da war dieses Saku-Mädchen, das offensichtlich ihn und das Mädchen aus der Erinnerung kannte. Dieses Mädchen aus seinen Erinnerungen, er nannte es mal E-Mädchen, hatte irgendetwas mit ihm zu tun und aus dem was das Saku-Mädchen gesagt hat, konnte er darauf schließen, dass er eine Bindung zu dem E-Mädchen hatte und sie sich offenbar ziemlich nahe standen. Weiter wusste er, dass dieses E-Mädchen fort war. Ein Verlust... Ein Verlust einer geliebten Person. War sie es, weswegen er damals so getrauert hat? Er konnte sich nicht mehr richtig erinnern aber sehr wahrscheinlich schon. Doch was ist mit ihr passiert? Und in was für einer Beziehung stand er zu ihr? Und die wichtigste Frage: Was passierte mit ihm? Wieso konnte er sich an nichts erinnern?
Aber eines wusste er genau, diese letzte Frage an das Saku-Mädchen hätte er nicht stellen dürfen.

______________________

teil 5

______________________

Aber eines wusste er genau, diese letzte Frage an das Saku-Mädchen hätte er nicht stellen dürfen.

Müde und verwirrt kam Kuro Zuhause an. Heute ging er ziemlich früh schlafen. Der Tag hatte in geschaffen und er hatte immer noch keinen Überblick über das Ganze. In dieser Nacht schlief er unruhig. Er wachte immer wieder auf. Als der Wecker läutete, hatte er das Gefühl, keine Minute geschlafen zu haben. Schwach und Müde stemmte er sich aus dem Bett und machte sich für die Schule bereit. Der Schulweg kam ihm heute länger vor als sonst. Er musste mehrmals stehen bleiben, um sich auszuruhen. Mit jedem Schritt, so hatte er das Gefühl, wich mehr Energie aus seinem Körper.
Endlich in der Schule angekommen, war er völlig erschöpft. Dies merkten auch seine Klassenkameraden und Lehrer. Mehr als einmal wurde er im Laufe des Vormittages darauf angesprochen und gefragt, ob er nicht ins Krankenzimmer gehen wollte und einmal wurde er sogar von einem Lehrer gefragt, ob er nicht gleich nach Hause gehen wollte. Aber erst nach dem Mittag ging er mal ins Krankenzimmer. Dort wurde ihm von der Schulärztin empfohlen, nach Hause zu gehen und sich auszuruhen.
Also packte Kuro seine Sachen und ging nach Hause. Er konnte kaum auf seine Umgebung achten, daher merkte er auch nicht, dass, ein Stück vor ihm, ein Mädchen stand. Ein Mädchen mit tiefblauen Augen. Erst als er fast vor ihr stand, sah er sie. Er machte grosse Augen, seit dem ersten Mal war er ihr nicht mehr so nahe. Ihre Augen zogen ihn sofort wieder in ihren Bann. Als er etwas sagen wollte, kam sie ihm zuvor und sagte: „ Heute Abend, beim Strand, in der nähe der Bushaltestelle vor dem Wald.“ Kuro hatte viele Fragen an sie, doch als er seinen Mund öffnete, schüttelte sie nur ihren Kopf und erklärte ihm: „ Heute Abend wirst du alles erfahren, was du wissen möchtest. Aber jetzt solltest du erst mal nach Hause gehen und dich ausruhen.“ Als sie fertig gesprochen hatte ging sie. Kuro sah ihr noch eine Weile nach. Er fühlte sich nun etwas besser und den Rest des Weges konnte er schnell bewältigen.
Zuhause angekommen legte er sich ins Bett. Das Mädchen hatte ihm keine Zeit genannt, daher stellte Kuro seinen Wecker einfach mal auf 17.00 Uhr. Anfangs konnte er vor Erregung kaum einschlafen, doch nach einer Weile ging es. Als der Wecker ihn aus seinem Schlaf riss, war er ausgeruht, jedoch immer noch etwas schwach. Er ging in die Küche und machte sich was Kleines zu Essen. Während dem Essen, dachte er an sie. Sie hatte ihn angesprochen und er konnte sie sogar treffen. Was wollte sie ihm wohl erzählen? Wusste sie oder nein, konnte sie überhaupt alle Antworten auf seine Fragen wissen? Zu seiner Erregung kamen das unbehagliche Gefühl, dass nach dem fünften Treffen mit ihr in ihm aufkam. Und jetzt noch das.
Mit einem leicht unbehaglichen Gefühl machte er sich auf den Weg zum Strand. Es war nicht allzu weit, daher nahm er sein Fahrrad und war schon nach 15 Minuten dort. Er stellte das Fahrrad neben der Bushaltestelle ab. Man konnte sich die Gegend so vorstellen. Da war der Strand, dieser lag etwa eineinhalb Meter tiefer als die Strasse. Zwischen der Strasse und der kleinen Mauer, die den Strand abtrennte, war eine mit Bäumen gesäumte Promenade. Und auf einer Bank auf dieser Promenade saß das Mädchen.
Kuros Herz begann schneller zu schlagen. Langsam ging er auf die Bank zu und setzte sich neben das Mädchen. Sie begrüssten sich und sahen dann beide aufs Meer hinaus. Nun begann das Mädchen zu sprechen: „Dir sind in letzter Zeit wohl viele Fragen durch den Kopf gegangen. Und deine Erinnerungen, an ein gewisses Geschehen und an Personen, die mit diesem Geschehen zu tun hatten, verloren gegangen.“ Kuro schwieg und dachte nach, irgendwie überraschte es ihn nicht, dass sie diese Sachen wusste. „Ja so ist es, aber was soll dieses Ereignis sein, von dem du da sprichst?“ erwiderte Kuro nach einer Weile. Das Mädchen sah ihn nun direkt an: „Das solltest du doch wissen. Es war dieser Verlust, weswegen du so getrauert hast.“ Kuro nickte: „ Ja das habe ich mir gedacht. Doch was ist damals geschehen? Ich kann mich nicht mehr an diese Zeit erinnern.“ „Mhh ja, das musste so kommen. Es gibt zwei Wege dir diese Erinnerungen wieder zu geben. Eine Möglichkeit wäre, dich diese Zeit nochmals durchleben lassen. Die zweite wäre, dass ich es dir erzähle.“, mit einem fragenden Blick traf sie auf seinen nun überraschten Blick. „Was bist du, dass du mich diese Zeit nochmals durchleben lassen könntest.“ „Das wirst du später noch erfahren. Was möchtest du nun?“ Kuro überlegte kurz, dann antwortete er: „Erzähl es mir, offensichtlich war dies eine schwere und schreckliche Zeit für mich. Ich möchte diese Zeit nicht noch einmal am eigenen Leib erfahren.“ Sie lächelte kurz und nickte: „ Ja, das ist verständlich. Nun aber möchte ich zuerst wissen, wie viel du weist, dadurch kann ich es dir dann besser erzählen. Verrate mir nun alles, was du seit dem letzten mal, als wir uns trafen, in Erfahrung gebracht hast.“ Also begann Kuro: „ Mhhh, wo soll ich da anfangen? Ich denke... Ja, ich fange dort an. Also, ich habe etwas über dich nachgeforscht, aber konnte nichts Wichtiges herausfinden. Nur jemand glaubt etwas über dich zu wissen, doch dies war ein Reinfall. Dann wären da noch die zwei Erinnerungen. Eine handelte davon, dass ich mit einem Mädchen und noch jemanden, denn ich aber nicht erkennen konnte, in einem Park picknicken war. Die andere handelte davon, dass ich mit einem Mädchen auf einem Vergnügungspark war. Ich bin mir sicher, dass es sich bei dem Mädchen in der zweiten Erinnerung, auch um diese Person handelte, die ich in der ersten Erinnerung nicht erkennen konnte. Auch weiss ich nun, dass ich offenbar eine enge Beziehung mit diesem Mädchen hatte. Und ebenfalls sollte ich das Saku-Mädchen, also das Mädchen von der Sakura High, welches das Mädchen in der ersten Erinnerung ist, kennen. Und zuletzt weiß ich, dass das Mädchen aus beiden Erinnerungen irgendwie gegangen ist und ich daher diese Trauer verfiel.“
Das blauäugige Mädchen hatte ihm die ganze Zeit über aufmerksam zugehört. Und nun sagte sie: „ Da weißt du schon einiges. Nun denn, dann werde ich dir die ganze Geschichte erzählen. Das Mädchen welches du Saku-Mädchen nennst, heisst Kanade und das andere Sakura. Ihr drei wart Freunde, nun eigentlich war Sakura deine Freundin.“ Kuro machte grosse Augen als er dies hörte. „Ihr drei kanntet euch schon etwa ein Jahr lang vor dem Unfall. Du und Sakura wart ein glückliches Paar und wie du vielleicht auch schon weist, war Kanade ein wenig eifersüchtig auf das, was ihr hattet. Doch Kanade und Sakura waren beste Freundinnen und daher kam Kanade euch nie in die Quere. Und nun zu dem Ereignis.“ Seit das Mädchen mit den tiefblauen Augen den Unfall erwähnt hat, zog sich Kuros Magen zusammen. Er hatte ebenfalls ein Stechen im Herzen und sein Atem beschleunigte sich. Langsam begann er die Puzzleteile in seinem Kopf zusammen zu setzten. „ Es war ein schöner Tag, du und Sakura hattet vor ins Kino zu gehen und habt daher um halb 3 am Nachmittag beim Hanabi- Einkaufszentrum abgemacht. Auf dem Weg dorthin trafst du Kanade. Ihr unterhieltet euch eine Weile, bis du gemerkt hast, dass schon halb 3 war. Und daher...“ „ Stopp ... es reicht. Ich weiss, wie es ausgeht und die Details dazu will ich nicht wissen.“ Kuro zitterte am ganzen Leib, er erinnerte sich, aber etwas fehlte... „Nein... weist du nicht...“ Das Mädchen sah ihn mit einem unendlich traurigen Blick an. Sie holte Luft und sagte: „ Ich bin ein Shinigami.“

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Shinigami ist das japanische wort für Todesgott

Teil 6

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Das Mädchen sah ihn mit einem unendlich traurigen Blick an. Sie holte Luft und sagte: „ Ich bin ein Shinigami.“

Kuro verstand im ersten Moment nicht, was sie da sagte. Verwirrt dachte er über ihre Worte nach. Und dann beschlich ihn ein ungutes Gefühl. Er erinnerte sich an den Manga: Ich und der Todesgott. Den Manga hat er zwar nie fertig gelesen, aber er wusste nun wie er endete. Doch er wollte nicht, dass das hier genau so endete, er weigerte sich dies zu akzeptieren. Er beruhigte sich und frage das Mädchen, auf alles gefasst, wie es damals nun wirklich zu Ende ging.
Das Mädchen hatte ihn die ganze Zeit besorgt angeschaut, aber nun war sie erleichtert und fuhr mit der Geschichte fort: „Nun wie gesagt, du hast dann gemerkt das es schon halb drei war und bist daher den restlichen Weg zum Einkaufzentrum gerannt. Als das Einkaufszentrum in Sicht war, sahst du Sakura schon von weitem. Sie sah dich auch und sie rannte dir auch entgegen. Doch...“ Nun da es zum entscheidenden Ereignis kam, wurde das Mädchen leicht unruhig. Sie sah ihn nun nicht mehr an, sondern starrte auf den Boden. „Doch als ihr vor der letzten Strasse standet und beide darauf gewartet habt, dass die Ampel grün wird... Nun als sie grün wurde, seit ihr sofort aufeinander zu gerannt. Doch da war ein Lastwagen... E-er erwischt euch beide grade als ihr euch in die Arme geschlossen habt. Ihr seit damals beide gestorben...“
Totenstille. Kuro versuchte so gut es ging, zu verarbeiten, was sie da sagte. Er wollte, nicht glauben was sie da sagte. Er starb damals auch. Aber wieso war er dann hier, würde es wirklich das gleiche Ende geben wie in diesem Manga...
„Wieso lebe ich dann noch?“, fragte Kuro mit erstickter Stimme. Sie sah in traurig an: „Du lebst nicht wirklich. Du hast zwar noch einen festen Körper, aber wie du gemerkt hast, wurdest du immer wie schwächer. Du kannst es dir wie eine Flamme vorstellen, die immer wie kleiner wird. Und jedes Mal wenn etwas Anstrengendes getan hast, dazu zählt auch das Denken, wurde sie schneller kleiner. Mir wurde befohlen, dich zu beobachten, aber nicht in Kontakt mir dir zu treten. Also habe ich dich beobachtet. Ich hab dir zugesehen, wie du diese schwere Zeit durchlebt hast. Ein paar Mal als wir uns gesehen haben, habe ich deiner Flamme wieder etwas Energie geben. Wir wussten nicht wieso du noch hier warst. Wir haben Nachforschungen über dich angestellt. Doch nichts herausgefunden. Du warst ein Rätsel für alle Shinigamis. Doch erst vor kurzem hab ich eine Nachricht bekommen. Und ich ging zurück in meine Welt. Dort... Dort traf ich deine Freundin. Mit ihr geschah auch etwas, für uns unerklärliches. In die Welt der Shinigamis kommt normalerweise, weder ein Lebender noch ein Toter. Doch irgendwie kam Sakura in diese Welt. Sie wusste was geschehen ist und sie wusste ebenfalls, dass du noch in der Welt der Lebenden bist. Sie hat uns angefleht dich noch nicht in die Welt der toten zu holen. Sie hat mit all ihrer Willenskraft versucht uns zu überzeugen, dass es gut wäre dich noch nicht zu holen. Und wir kamen zu einem Schluss. Sie war damit einverstanden und konnte so in die Welt der Toten gehen.“
Kuro war eine ganze Weile ziemlich still, er versuchte alles zu verarbeiten, was sie ihm erzählt, hat. Er sah aufs Meer hinaus. Sein Körper zitterte nicht mehr. Nach einer Weile fragte er: „Und? Was habt ihr beschlossen?“ Das Mädchen setzte sich gerade hin und sah ihn nun wieder an: „ Wir überlassen es dir. Wir wollen dich entscheiden lassen, ob du lieber hier weiterleben willst, oder ebenfalls ins Reich der Toten willst. Wir haben einen Weg gefunden dich wieder in einen richtigen Mensch zu verwandeln. Du hast eine Woche Zeit.“

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Teil 7 (Ende)

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„ Wir überlassen es dir. Wir wollen dich entscheiden lassen, ob du lieber hier weiterleben willst, oder ebenfalls ins Reich der Toten willst. Wir haben einen Weg gefunden dich wieder in einen richtigen Mensch zu verwandeln. Du hast eine Woche Zeit.“

Wieder Zuhause angekommen legte sich Kuro schlafen. Am nächsten Morgen weckte ihn sein Wecker und er machte sich bereit für die Schule. Der Schultag verlief wieder einmal reibungslos und das obwohl er mit Gedanken weit von dem Geschehen in der Schule weg war. Auf dem nachhause Weg machte er noch einen kleinen Abstecher in ein in einen Laden um sich Essen zu kaufen. Zuhause angekommen beschloss er wieder in den Park zu gehen. Es war ein schöner Tag und er hatte irgendwie Lust dazu. Bevor er aufbrach, machte er sich noch ein Sandwich und machte sich dann mit dem Fahrrad auf den Weg zum Park.
Als er im Park ankam, suchte er sich eine Bank, setzte seine Kopfhörer auf und genoss den schönen Tag. Er hatte ebenfalls den Manga „ Ich und der Todesgott“, diesen las er nun zu Ende. Die Geschichte hätte ihm wohl gefallen aber die Tatsche das mit ihm nun fast das gleiche geschah, dämpfte sein Interesse an dem Manga. Er sah nach oben, der Himmel war strahlend blau und als er um sich sah, erblickte er viele Menschen, die wie er diesen schönen Tag im Park verbrachten. Plötzlich bemerkt er Kanade, sie sass mit ein paar Freundinnen nicht allzu weit entfernt von ihm. Und sie sah ihn ebenfalls, er überlegte ob er zu ihr gehen sollt und sich entschuldigen sollte. Er entschied sich dafür zu ihr zu gehen, vielleicht würde sie ihm nicht verzeihen, aber ihm war es wichtig ihr zu sagen, dass es ihm Leid tut. Also ging er zu ihr. Sie sah in kommen und nachdem sie etwas zu ihren Freundinnen gesagt hat, kam sie ihm entgegen.
Als sie sich gegenüber standen, sagte Kuro: „Setzten wir uns doch irgendwo hin“ Kanade sah sich kurz um und steuerte eine Bank an. Als sie sich setzten fing Kuro an: „Ich wollte dir sagen, wie Leid mir das von letztens tut. Ich habe mich da wirklich schrecklich benommen. Aber ich erinnere mich nun an alles. Und was die ganze Sache betrifft weiss ich nun mehr als mir lieb ist.“ „ Was meinst du damit?“ , entgegnete Kanade. Kuro schmunzelte kurz und antwortete dann: „Das ist eine leicht verwirrende Geschichte und vielleicht würdest du mir nicht glauben, was ich dir erzähle.“ Neugierig geworden hackte Kanade nach: „Das kannst du jetzt noch nicht beurteilen.“ „Ich selbst wollte es nicht glauben und ich will dich nicht auch noch damit belasten.“, erwiderte Kuro darauf. Sie sah ihn mit einem durchdringenden Blick an und forderte: „Nachdem du mich letztens so Verletzte hast, kannst du mir ruhig den Gefallen tun und mir nun sagen, was du alles weist.“ Kuro sah sie mit einem traurigen Blick an: „ Nun gut ich erzähle es dir, aber nicht wegen deinen Überredungskünsten, sondern weil ich finde du solltest es wissen und hast auch ein Recht dazu.“
Also erzählt Kuro ihr alles was er wusste. Er versuchte es so verständlich und schonend zu sagen wie er nur konnte.
Nachdem er geendet hat, war sie für eine Weile sprachlose. Sie musste schlucken und als sie anfing zu sprechen klang ihr Stimme rau, daher räusperte sie sich zuerst und sagte dann: „I-Ich..“, dann brach sie ab. Die schob sich langsam näher zu Kuro und kuschelte sich schlussendlich an ihn. „Ich habe mich bereits entschieden, aber die erste Person die es erfahren soll, ist das Shinigami-Mädchen. So werde ich auch keine Möglichkeit mehr haben meine Meinung zu ändern.“, fuhr Kuro fort. Kanade antwortete darauf: „Ok, ich verstehe. Darf ich mitkommen, wenn du gehst?“ „Nein, ich gehe alleine, aber ich verspreche dir sofort zu schreiben, sobald ich ihr meine Antwort gegeben habe.“ In Kanades Gesicht war zu lesen, dass sie damit nicht zufrieden war, doch sie drängte nicht weiter.
Die restlichen Tage trafen sich Kuro und Kanade hin und wieder, sie sprachen miteinander, gingen ins Kino oder ein Kaffee aber erwähnten nie das Shinigami-Mädchen oder sonst irgendetwas, was mit ihr zu tun hatte.
Der Tag, an dem Kuro sich mit dem Shinigami traf, war ein sonniger, frischer und nach salzwasserduftender Tag. Kuro machte sich früh auf den Weg, denn er wollte bevor sie kam noch einige Zeit alleine dort verbringen. Der Treffpunkt war der selbe wie letztes Mal. Kuro setzte sich auf eine Bank und sah raus aufs weite Meer. Er spürte keine Zweifel in sich und wusste, dass dies was er tun würde, das Richtige wäre. Das Mädchen mit den tiefblauen Augen, kam etwa zwei Stunden nach Kuro. Ihr Gang war elegant und wenn man ihr zusah, konnte man meinen die Luft selbst würde ihr Platz machen, damit sie ungehindert voran schreiten konnte.
Sie tippte Kuro, der seine Augen in Gedanken versunken, geschlossen hatte an. Er machte langsam seine Augen auf und blickte zu ihr hinauf. Mit der Hand deutete er auf den Platz neben ihm und sie setzte sich dort hin. Nachdem er tief Luft geholt hat, fing er an: „Nun, ehrlichgesagt war dies für mich eine leichte Entscheidung, ich habe nachdem wir uns getroffen hatten, nur noch am Tag danach darüber nachgedacht. Sakura hat mir die Chance geboten, weiter zu leben. Wieso sollte ich diese Chance also verstreichen lassen. Das Leben ist trotz allem schön. Und selbst wenn ich nicht für mich weiterleben wollte, so kann... nein... so muss ich für meine Familie und Freunde weiterleben. Das Leben gehört nicht einem selbst, es gehört allen, die mit einem Leben.“ „Gut.“, sagte das Shinigami-Mädchen „Du hast dich also dafür entschieden weiter zu leben. Wir werden die nötigen Vorbereitungen treffen, aber das soll dich nicht stören. Der Vorgang wird ohne das du etwas merkst ablaufen.“ Sie schwieg einen Moment und fuhr dann fort:„ Ich denke nicht alle hätten sich so entschieden wie du. Ich kann nicht sagen, ob es die richtige Entscheidung war oder nicht, aber diese zu Entscheiden liegt auch nicht an mir. Deine Entscheidung scheint mir aber für dich und alle um dich herum die Richtige. Ich werde nun gehen und ich glaube nicht, dass wir uns wieder sehen werde. Also wird dies ein Abschied für immer. Es mag vielleicht nicht den Anschein haben, aber ich hab dich in dieser Zeit, in der ich dich beobachtet hab, angefangen zu mögen. Und ich bewundere dich dafür, dass du voll und ganz hinter deiner Entscheidung stehst.“ Kuro lächelte und sagte: „Wenn du Sakura nochmal triefst, sag ich, dass ich ihr von ganzen Herzen für diese Chance danke. Und ich danke auch dir. Nun dann, Sayonara.“ „Sayonara.“, mit diesen Worten trennten sich ihre Wege vielleicht für immer.
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Deep Ocean ( Meine erste Geschichte, Bewertung Bitte =) )
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