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 Tief im Magen der Bakterie

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Flieger
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BeitragThema: Tief im Magen der Bakterie   Mi Okt 09, 2013 9:16 pm

Tief im Magen der Bakterie

„Bist du noch wach?“
fragte er.
Das ist jetzt schon eine Ewigkeit her.
Damals.
Ich antworte nicht. Und er geht nicht. Er legt sich neben mich.
„Weißt du, ich habe mich immer gefragt, wieso ich. Als ich dich dann getroffen habe, dachte ich, vielleicht könnte ich dem entkommen. Ich dachte wirklich könnte ihm entkommen. Seltsam nicht?“
Das Bett knarzt leise, als er sich zu mir dreht.
„Komm schon, ich weiß, das du wach bist.“
Jetzt lacht er leise. Nicht gehässig. Früher konnte ich es nicht einmal hören
Und ich werde es wieder verlernen.
Nur mein Kopf würde es mir noch vorspielen.
Immer und immer wieder.
„Ich hätte es dir früher sagen sollen. Aber ich dachte, du würdest dann nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Ich war egoistisch genug, es für mich zu behalten, aber ich dachte mir, danach kommt nichts mehr. Keine Zeit, es zu bereuen. Ich habe wohl einfach zu wenig Zeit. Aber ich bereue es auch jetzt nicht.“
Ich weiß nicht, was ich tun soll.
Wiedersehen werde ich ihn nicht. Nie. Nie.
Man könnte meinen, ich würde nun an irgendein Paradies glauben. Aber das habe ich noch nie. Ich könnte es nicht. Ich kann mich nicht selbst betrügen.
Manchmal denke ich, das muss doch unmöglich sein. Es kann gar nicht möglich sein, das ich ihn nie wiedersehen werde.
Das geht doch gar nicht.
Er kann nicht einfach weg sein.
Aber so ist es. Er ist nur noch in meinem Kopf da, in der Vergangenheit.
„Ich schätze, du weißt, was ich noch von dir will. Auch wenn ich nicht mehr da bin, ich will, das du weiter machst.“
Er schüttelt den Kopf. Sein Lachen ist seltener geworden.
„Ich will das du lachst. Ich weiß, das du nicht glaubst, mich wieder zu sehen. Aber denk daran. Alles was ich bin, nachdem sie mich verbrannt haben, wenn du es in den Wind wirfst, dann werde ich zu allem um dich herum.“
Kann der Wind den lachen wie du?
„Das ist etwas, das du über diese Welt weißt. Nichts kann verschwinden. Nichts kann wirklich jemals ganz vergehen, so ist das.“
„Du weißt, das du derjenige bist, der das gute Los gezogen hat? Nach allem! Auch wenn du derjenige bist, der stirbt, du bist doch der glücklichere von uns beiden.“
Nun laufen mir die Tränen übers Gesicht. Ich kann nicht länger so tun, als würde ich ihn nicht sehen, wenn ich ihn so bald nicht mehr sehen würde.
„Willst du damit sagen, wir haben kein gutes Los gezogen?“
Ich sehe ihn an. Irgendwo in meiner Netzhaut muss sich das Bild fest gebrannt haben, so das ich ihn nun überall sehe.
„Nein.“
Ich lache, pruste und fange an zu hicksen.
„Es war kein schlechtes Los.“
Nun sehe ich ihm in die Augen.
„Es war ein verdammt gutes. Ich würde es wieder wollen“
Die Krankheit hat dich dann gestohlen
Aber Was auch immer ich tue.
Hinter mir stehst du.

...

Steinigt mich, wenn ihr wollt XD Wäre der Text ohne denn Titel nicht vielleicht etwas langweilig geworden?
nein, ehrlich, Ich weiß nicht, ob es so wäre. Das müst ihr mir sagen Smile (Gosh, Iḿ shaking)
Blubbi 
Thatś aktually not, what Iǘe meant.
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Faules_Kätzchen
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BeitragThema: Re: Tief im Magen der Bakterie   Fr Okt 11, 2013 12:00 am

Also der Titel hat mich verwirrt - steckt da irgendeine geheime Botschaft drin? xD

Ansonsten aber ziemlich gut und ergreifend geschrieben. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Was ist schlimmer, jemanden zu verlieren oder selbst zu sterben? Altes Thema der Menschheit, aber immer wieder gut Very Happy

"Alles was ich bin, nachdem sie mich verbrannt haben, wenn du es in den Wind wirfst, dann werde ich zu allem um dich herum.“

Das ist ne echt schöne Metapher. I love you 
Und generell dieser Kontrast zwischen der Trauer und trotzdem noch dem Lebensmut, weiterzumachen... hach ja. *seufz*

also wie gesagt, mir gefällts richtig gut! study 
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Flieger
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BeitragThema: Re: Tief im Magen der Bakterie   Fr Okt 11, 2013 3:59 pm

Vielen Dank Very Happy Das motiviert mich total weiter zu schreiben:drunken: 

Tja, das war naja xD Ich mag den Teil auch total, aber gleichzeitig...also, wenn sie ihn jetzt nicht verbrennen, wo landet er den dann zu Teilen? Oh, Ich weiß, das ist sehr böse gedacht....Und es ist eigentlich auch nur ein Witz, Die Story soll nicht wirklich so heißen Smile Natürlich nicht!
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fuwachi
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BeitragThema: Re: Tief im Magen der Bakterie   Do Okt 24, 2013 8:02 pm

Hmm,...hmpf, leider muss ich dir sagen, dass ich wirklich kein Fan dieses Textes bin, ja.. und das hat ein paar Gründe.

Aber erst mal zu den Punkten die ich gut finde. Denn einige Stellen sind wirklich gut gesagt, da kann ich nicken und lächeln und Daumen hoch machen. Die da wären:
Zitat :
Kann der Wind den lachen wie du?
und,
Zitat :
"...Nichts kann verschwinden. Nichts kann wirklich jemals ganz vergehen, so ist das.“
Du kennst ja dann bestimmt diese chemische Regel Smile? Gesetz der Erhaltung der Masse. (heimlicher chemie-fan hier, hihi) Das hätte man damit super ausbaun können, hätte super gepasst. Und man hätte dann super fragen können, was denn mit der Seele sei? Aber okay, wenn du's nicht kanntest, dann ist das auch okay. Wär aber cool gewesen...

Jetzt zu den Sachen die ich leider nicht so gut fand. Ich sag jetzt schon mal sorry...

Zum einem ist da die Form, so rein äußerlich, die ich so nicht gut finde. Denn ich verstehe nicht, warum du ständig Absätze machen musst und dass nicht durchschreibst? Oder steck dahinter ein Ziel? Hinzu kommt dann, dass du die Sätze so gar nicht mit einander verknüpfst, die stehen da alle so alleine mit sich und das finde ich schade, weil man sie doch verbinden könnte? Dazu auch noch, der ständig gleiche Satzbau, das finde ich sehr nervig. Du fängst zu oft mit dieser 'Ich *verb*...'-Form an. Das ist nicht so schön.
Zitat :
Ich antworte nicht.
,
Zitat :
Ich dachte wirklich k
,
Zitat :
Ich weiß nicht,
,
Zitat :
Ich könnte es  
. Da sind mehr... aber ich hoffe du verstehst. Diese Wiederholungen sind zu viele. Klar, bei der Ich-Perspektive ist es natürlich ein bisschen schwirieger diesen Satzbau zu vermeiden, aber man könnte ihn teilweise schon umgehen oder variiren. Das zusammen stört den reibungslosen Lesefluss.

Was ich zudem nicht positiv fand, war wie du die wörtliche Rede eingebaut hast. Du hast hier sehr viel Gesprochenes, da wäre es schön wenn man beschreibt wie es gesagt wird. Also "blabla", sprach er mit leiser Stimme../flüsterte er schwach. Sowas. Das ist wichtig. Und an einer Stelle, weil du das weggelassen hast, war es für mich verwirrend. Plötzlich spricht die Icherzählerin, da ist das wichtig das du verdeutlichst wer grade spricht, weil ich wusste es kurz nicht, da ja immer dieser Geistertyp gesprochen hat.

Insgesamt fehlen mir hier Beschreibungen. Zu ihren Gefühlen, die hier ja äußerst wichtig sind. Klar man kann sich denken wie sie sich vielleicht fühlt, aber weiß man es? Nein. Es fehlen die Adjektive, die vergleiche, irgendwas, da kommt keine Stimmung in mir hoch, ich hab da kein Bild im Kopf..ich konnte es einfach nicht fühlen. Vielleicht bin ich aber ein Eisklotz.. das einzige was da in meinen Kopf war, war ein Mädel das auf ihrem Bett liegt und sie bildet sich ihren Geisterfreund da ein. Aber ich möchte ja wissen, wie sie sich fühlt, wie das ist von einem geliebten Menschen verlassen zu werden, wie das wohl weh tut. WIE. WAS fühlt sie. Mir fehlt das Innere.

Ich-Perspektive... ja okay. Aber da sich das dann fast alles um inneren Monolog handelt müsstest du das ändern, realistischer an die Gedankenkopf welt rücken. Plötzlich abbrechene Sätze-ellipsen.

Und das tut mir wirklich leid. Mit rechtschreibung anzufangen, dass ist immer scheiße. Aber achte  ein bisschen auf "dass-Sätze" und das zweite 'n' bei denn *versteckt sich jetzt schon in einem Loch vor den shitstorm* Ich mache auch viele Fehler :Dich muss da auch oft drauf achten...

Insgesamt ist der Text so hm lala. Die Idee 'Mädchen und ihr toter Freund', okay, mir ist das zu pathetisch zu naiv halt, schreiben wir mal ein bitken über Trauer. Obwohl, wie Hätzchen schon sagte, der Gedanke: Was ist schlimmer? Verlassen und verlassen werden?' echt gut ist. Nur steht das alles auf einem sehr, sehr wackeligem Gerüst.

Ich hoffe du bist jetzt nicht zu genervt von mir, ach bist du bestimmt. Bin ich auch, bin ein echtes Monster. Ist ja nur meine Meinung ^^ Nimm fürs nächste Mal vielleicht mal auf und versuch dran zu denken.
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