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 Geister, Teil 2: Mein Vater

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Flieger
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BeitragThema: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mi Okt 12, 2011 4:26 pm

Denn ersten Teil überarbeite ich noch, und dann kommt er auch ganz nochmal hoch. Surprised Freu mich über jeden, ders liest!

2.Band





Der Gang war geseumt von hohen Bambusbeumen. Es roch exotisch, der Duft verfolgte einem denn ganze Weg. Bilder von Menschen, die einst etwas besonderes waren, schimmelten unbemerkt, auch wenn man es mit einer Hochglanzpolitur zu verdecken versuchte.
Der exotische Geruch wurde noch dadurch verstärkt, dass es keine Fenster gab. In der Ganzen altmodischen
Villa gab es kaum welche, ein Relikt aus dem Gaszeitalter, als ungefilterte Luft gefährlicher war als Bomben. Leider waren die Filter genauso alt, dass ungerührte Brummen hatte Jamie am Anfang oft aus ihren traumlosen Schläffen geweckt. Der Boden war blankgewienert, die blauen Ornamente waren gut zu erkennen.
Vorsichtig schritt Jamie vorwärts, darauf bedacht, nicht auszurutschen. Am Anfang war sie oft gefallen, sie war es nicht gewohnt, in einem Haus zu leben, wo kein haltender Schmutz die Füße auf dem Boden kleben ließ. Neu waren
auch die hohen, unpraktischen Schuhe, statt der einfachen Lederlatschen. Hastig raffte sie dass Seidenkleid und klopfte an die schwere Holztüre, auf die zugelaufen war.
Herein!“ Ihr Vater hatte sie zu sich rufen lassen, und sie hatte es eillig mit ihm zu sprechen. Solche Gespräche hatte es schon oft gegeben, und sie folgte seinem langweiligem Geschwätz kaum. Die ganze Zeit, und mehrere Stunden waren nicht selten, sog sie sein Abbild ein. Ihr Vater war etwas wie ein Gott für sie, er war verschwunden als sie 5 Jahre alt geworden war, nur die Träume von ihm waren ihr geblieben.
Vorsichtig trat sie ein und sog denn Geruch nach alten Papier tief ein. Die Regale standen hier bis zur Decke, und geheimnissvoll verlockend schimmerten die Buchrücken auf sie zu. Ihr gebeugter alter Vater stand, die Hände auf dem Rücken verschränkt stumm vor einem der seltenen Fenster, dass denn Blick in schwindeleregende Höhen freigab.
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Flieger
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BeitragThema: ;)   Do Nov 17, 2011 12:03 am

Ich weiß jetzt geht hier grade nichts mehr-.-" *Sorry*
Ich schau wann ich wieder zum schreiben komm^.^
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Niea
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Do Nov 17, 2011 8:12 pm

Wieso nisch? :/ Kreativflaute?
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Flieger
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   So Nov 27, 2011 9:17 pm

Unter anderem Wink Ich bin auch nicht so ganz zufrieden mit dem letzten Teil vom 1.Teil, irgendwie geht da alles zu schnell und es bleiben mir zu viele Fragen offen...aber ich hab mir fest vorgenommen, dass weiterzuschreiben, es hat in gewisser Weise eine besondere Bedeutung für mich Surprised
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Flieger
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Sa Dez 03, 2011 6:22 pm

Für alle die es interessiert, ich bin auch hier wieder am Schreiben, ich hab wieder Ideen...Die Vorschau: Wie immer wird man erst mal keine Ahnung haben was da vor sich geht, und vielleicht wird sich dass ganze irgendwann auflösen Wink


„So kann das nicht weitergehen.“
Erschrocken ries sie die Augen auf.
„Wieso?“ Natürlich könnte es so weitergehen, es war doch gut so.
„Du bist noch jung, du hast noch so viel zu erleben ,und mit deinen Kräften könntest du wirklich helfen.“
Wütend schüttelte Jamie denn Kopf.
„Ich schulde niemanden etwas!“
„Das tust du.“ Ihr Vater sprach bedrohlich leise. „Du trägst viel zu viel Schuld.“
„Was für eine Schuld denn bitte?“
Es herschte beängstigende Stille, dann drehte sich ihr alter Vater zu ihr um.
„Ich möchte dass du das Haus in mindestens einer Stunde verlassen hast. Dir wurden deine Sachen bereit- gelegt. Nimm sonst nichts mit, was dir nicht gehört und wage es nicht noch einmal in die Nähe dieses Hauses zu kommen.“
Der Vater lächelte sie freundlich an und zeigte auffordernd mit dem Finger zur Tür. Ihre Munwinkel zuckten. Dann ging sie hinaus, auf denn nach Vergangernheit stinkenden Flur. Langsam schritt sie ihn entlang, schleifte dass lange Kleid wie eine Schleppe hinter sich her. Dann blieb sie plötzlich stehen, drehte sich zur Seite und rammte ihren Fuß gegen die stabile Wand.
Die Weiße Welle gab dem ganzen dem Rest und wie erwartet trat sich die schwarze Tiefe vor ihr auf. Mit flatternden Bändern schwang sie sich in denn tobenden Wind.
Müde seufend steckte sich ihr Vater in dem rauchigen Arbetszimmer eine Zigarette an und zog denn Vorhang vor das düstere Fenster.
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-jenny98-
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mo Dez 05, 2011 9:19 am

Also ich finde es richtig gut ganz erlich..mir gefallen diese vielen wörter die ich eigentlich in meinen geschichten nicht bentuze oder eher noch nicht benutzt habe...mhh ich finde du bist ein toller autor Wink Very Happy
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Flieger
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mo Dez 05, 2011 6:20 pm

Danke Very Happy Das macht mich echt stolz *-*
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Di Dez 13, 2011 10:08 pm

Haha, es geht weiter Surprised Achja, der Titel von dem Teil stimmt schon, auch wenn es erst einmal so aussieht, als würde es in eine völlig andre Richtung gehen.....und an meinen anderen Geschichten schreib ich auch weiter Smile

Sie war geflogen, nicht mit Flügeln, sondern mit dem verhassten weißen Zeug.
Wütend rappelte sie sich von dem kalten Stein auf und sah sich um. Ja, hier waren sie vorbeigekommen, es durfte kein langer Weg bis zu denn Höhlen der Spitzfindigkeiten sein. Nein. Sie dachte nicht an ihren geliebten Vater. Erst einmal wollte sie herausfinden wer sie war, es wurde ihr langsam zu bunt. Niemand schien etwas über sie zu wissen, und wenn dann mal doch, wäre es ja komisch, sie einzuweihen, nicht wahr?
Seufzend war sie gerade mal wieder dabei angekommen, auf alles und jeden wütend zu sein, als sie fast über einen am Boden liegenden Geist stolperte. Sabber lief dem stinkendem Wesen aus denn Mundwinkeln, und das fettige Geweih, das ihm aus dem Hirn wuchs, versperte den Weg über den kantigen Fels.
Jamie dachte gar nicht daran, wieder irgendwo runterzuspringen, obwohl sie die Tiefe wie immer anzog. Gleichzeitig hatte sie aber auch keine Lust, erkannt zu werden.
Also, überlegte sie, verwandeln würde sie sich ja wohl auch können und errinerte sich an ein Geist- Mädchen, das ihr schon einmal begegnet war. Als nichts geschah, dachte sie an die Weiße Masse. Wieder nichts. Sie hatte sich doch schon früher, wenn sie nicht in Lebensgefahr war, diese verhasste Macht zu Nutze gemacht. Wieder schoss ihr der Name der einen Person durch denn Kopf, die sie hinter sich gelassen hatte. Und ja, plötzlich hingen ihr lange Zöpfe über denn Rücken, sie schrumpfte, sie spürte, wie sie eine andere Gestalt annahm.
Vorsichtig stupste sie die ranzige Gestalt am Boden an und kniete sich auf ihre dünnen Beinchen. Langsam öffenete der Geist die Augen und sah sie durch verkniffene Augen an. Dann richtete er sich ruckartig auf.
„Miss! Was machen sie denn hier?“
Scheiße, dachte sie noch, als das Ungetüm sie schon hastig mit sich zog, in eine Hölle, keine zehn Meter entfernt. Der Mann murmelte irgendwelche Flüchen und zog sie in dem kindlichen Körper einfach mit sich.
„Hey!“ rief er. Nein, dachte sie. Ungläubig sah sie ihren Körper hinuntere.
„Ich weiß auch nicht warum, aber deine Schwester ist mir da gerade über denn Weg gelaufen...“ Sie sah, trotz der Dunkelheit, wie er denn Kopf drehte, dann kam er auf sie zu und nahm sie in denn Arm.
“Was macht du denn hier, Becci?“
„Äh.“ sagte Jamie, etwas vor denn Kopf gestoßen. Das hatte nicht zu ihrem Plan gehört. Das hatte so gar nicht zu ihrem Plan gehört, das sie kurz davor war, einfach so zu verschwinden, als ihr ein viel besserer Gedanke kam.
„Ich wollte dich sehen...Lalo!“ Dramatisch schniefte sie und schmiggte sich an ihn. Ein Glück, das es dunkel war, sie wollte lieber nicht auf dem Weg erfahren, ob sie in der Form auch rot werden würde.
„Du glühst ja! Bist du von zuhause weggelaufen?“
„Ja.“schnieff „Wieso bist du denn nicht nach hause gekommen?“
Sie merkte das er sich kurz versteifte, als würde er an etwas unangenehmes denken. Ach, genau, bestimmt dachte er an sie, keine schöne Erinnerung.
„Ich musste ein wenig nachdenken...“ Eigentlich dürfte sich Becci an Jamie erinnern.
„Meinst du etwa über dieses blöde Mädchen, um das du dich der Macht wegen gekümmert hast?“ Leider konnte sie seine Reaktion der Dunkelheit wegen nicht sehen,und er wechselte schnell das Thema.
„Becci, ich bringe dich dann wieder nach Hause. Hosten, sag denn anderen Bescheid, das ich gehe.“

Ich freue mich über Verbesserungsvorschläge, Ideen und/oder inhaltliche (Rechtschreibung einfach ignorieren^^*husthust*)Verbesserungen und die werden wenn sie sinvoll sind auch umgesetzt....oder auch einfach ein, "ich lese das und will auch das es weitergeht Smile "
/) /)
(^.^)
(___)*Hasi XD
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mi Dez 14, 2011 7:05 pm

tja Very Happy
Der anscheinend stockbesoffene Geist horchte auf.
„Du gehst? Ich dachte du wolltest....“
Beide sahen Jamie/ Becci bedeutsam an und Hosten nickte verständnisvoll. „Machs gut, alter Junge!“
Hosten klopfte Laelole auf die Schulter. „Las dich nicht unterkriegen.“

Sie waren schon eine Weile still gewandert während die Gegend sich von dem steinigem Gebirge aus langsam in tiefe Tannenwälder verwandelt hatte. Die tiefhängenden Zweige der Bäume störten glücklicherweise durch ihren neuerdings kleinen Klörperbau nicht, wobei sich Laelole, der ungewöhnlich wortkarg vor ihr herlief, immer wieder bücken musste.
Der Witz an der ganzen Sache war, das Jamie, obwohl sie das Dorf schon vor fast einem halben Jahr verlassen hatte, nicht einmal annähernd eine Vorstelung von dem Ausmaß ihrer Welt hatte.
Die schmerzenden Füße des kindlichen Körper rießen sie aus der fazinierenden Vorstelung und sie stöhnte überrascht auf.
Laelole, offensichtlich auch aus den Gedanken geriesen sah sie schuldbewust an und nahm sie kurzerhand auf denn Rücken.
„Schade, das du so eine Angst vorm fliegen hast...“ merkte er seufzend an und stiefelte weiter. Innerlich hakte sie denn Punkt jetzt auch ab, sie hatte sich schon gefragt, wieso er sie nicht einfach flog, sehnsüchtig, natürlich.
Es wurde langsam Zeit, auf ihren eigentlichen Plan zurückzukommen, lenkte sie sich selbst von dem komischen Gefühl ab, sich tragen zu lassen, und dann auch noch von DEM.
„Stimmt es eigentlich das Jami fliegen liebt?“ fragte sie vorsichtig in die Stille. Fast wäre er gegen einen Baum gerannt.
„Woher weißt du das?“
„Komm schon lalo, die ham überall über die geredet.“
„Ja.“ sagte er, anscheinend zufrieden mit dieser Antwort.
„Wo ist sie jetzt?“ Langsam musste sie in die Richtung kommen, in die sie wollte. Die armen Bäume hatten Todesängste auszustehen.
„Was interesiert sie dich jetzt so plötzlich?“ zischte er böse, bereute es aber gleich, als sie zu schluchtzen began.
„Wieso willst du mir nix erzählen....du bist so plöd!“
„Sie ist zu ihrem Vater gegagen.“ Das stimmte nicht ganz.
„Wer ist denn ihr Papa?“
„Du weißt doch, unser Lanswirtschaftsverwalter!“ sagte er iritiert. Ungläubig sah sie seine Wuschelhaare an. So ein....er kannte ihren Vater, die ganze Zeit?
„Wann hast du ihr das denn erzählt?“
Er schwieg.
„Um ehrlich zu sein habe ich ihr das nicht erzählt.“ Ja, jetzt war er ehrlich.
„Wieso?“
„Weil ich wusste, das er ihr wichtiger ist als mir. Ich wollte nicht....“
Ihr blieb der Mund offen stehen. Damit hatte sie nicht gerechnet. Obwohl, eigentlich war es logisch. Er wollte eben ihre Macht nicht verlieren.
Aber sie hörte die Traurigkeit in seiner Stimme. Er schluckte. Vorsichtig erinnerte sie sich an denn Tag, an dem sie mit ihrem Vater gegangen war. Da sah er wirklich fast so aus, als ob sie ihm etwas bedeuten würde.
„Wieso hast du denn geglaubt, das du ihr wichtig sein könntest?“ Seine Ohren wurden rot. Oh – Oh.
„Ach was solls. Ob du mir glaubst oder nicht, ich glaube ich liebe sie. Schon immer. Ich dachte, das sie...eigentlich war es Unsinn, da hast du schon recht, ich bin nur der Sohn irgendeiner Geisterfamilie....“ Er stockte und ging etwas langsamer über denn nadeligen Boden. Jamie hielt die Luft an. Dann betrat sie mit mulmigen Gefühl diese ganz, ganz andere Situation.
„Wieso hast du dich in sie verliebt?“ Es war unmöglich, er versuchte nur seiner kleinen Schwester sein komisches Verhalten zu erklären.
„Du verstehst das nicht....Sie sieht immer so aus, als würde sie träumen,weißt du? Ich wünschte, ich wüsste was sie denkt.“ Sie konnte sich sein verlegenes Grinsen vorstellen.
„Aber dann, wenn man mit ihr redet, redet sie immer über andere Dinge. Sie ist immer so weit weg, am liebsten würde ich sie für immer festhalten, damitt sie mir nicht wegfliegt.“
Jamie knirschte mit denn Zähnen. Ihm wegfliegt. Schöne Poesie, echt witzig. Außerdem, fuhr es ihr scharf durch denn Kopf, er hatte doch eine Verlobte.
„Wie geht’s eigentlich deiner Verlobten?“ fragte sie bissig.
„Wies unsrer Verlobten geht? Das dürftest du doch wohl besser wissen als ich.“
Unserer? Das konnte doch garnicht sein, anscheinend war „verlobte“ Bei denn Geistern nicht das gleiche wie bei Menschen.
Also wechselte sie schnell das Thema, obwohl die Gedanken in ihrem Kopf explodierten.
„Und was willst du jetzt wegen diesem Mädchen machen?“ fragte sie und versuchte reichlich uninteresiert zu klingen.
Er senkte denn Kopf.
„Keine Sorge ich werde sie nicht wiedersehen.“
„Wieso?“ Sie wusste es. Und er hatte recht. Sie wollte ihm nicht begegnen und mit etwas Glück auf ihrer Seite würde er nie erfahren, wer sie war. Ganz unauffälig verschwinden, wenn sich die Möglichkeit ergibt.
„Sie will mich nicht, ich weiß es. Und wenn sie nicht will, das ich sie finde, dann tue ich das auch nicht.“ Wo er Recht hat....
„Was nicht heißt, das ich es nicht versuchen werde.“ sagte er mutlos, fast gleichgültig.
„Wer weiß, vielleicht erinnert sie sich ja irgendwann einmal an mich.“
Er räusperte sich.
„Deswegen vergess ich dich nicht, mach dir keine Sorgen“
„Und wieso...“
„Ich glaube, wir sollten uns einen Platz zum schlafen suchen.“ unterbrach er unsd setzte sie ab. Dann lief er zweifelnd die umgebung ab und fand ihnen ein schönes Plätzchen. Geschickt kletterte er denn Baum mit denn diecken Ästen hinauf.
„Nun komm schon!“ rief er ungeduldig von oben herab. Skeptisch sah sie nach oben und trat mit einem Fuß auf einem tiefer hängenden Ast. Zum Glück hiehlt sie denn Mund, aber vor Überraschung hätte sie fast aufgeschrie. Ihre dünnen Ledersohlen hingen wie magnetisch an dem Ast.
Anscheinend hießen sie doch nicht ohne Grund „Waldgeister“.
Schnell und beruigt hangelte sie sich jetzt nach oben. Oben hatte es sich Laelole schon gemütlich gemacht, ließ ein Bein baumeln und saß mit dem Rücken an denn Baumstam nachdenklich in denn bewölkten Himmel.
Oh, er sah echt verdammt gut aus, dachte sie und bies sich auf die Zunge, fast, als könnte sie so diese komischen Gedanken vertreiben.
Vorsichtig setzte sie sich auf die andere Seite.
„Ich sag noch unseren Eltern bescheid.“ sagte er und setzte wieder zu dem oft gehörten Geistersingsam an.
Zum Glück wusste sie wie sie ihn aufhalten konnte und wünschte sich mit seinem Bild vor Augen, nichts möge ankommen.
Dann lauschte sie einfach seiner Stimme. Zu gern hätte sie gewusst, was er niemanden außer der Nacht mitteilte. So versunken schlummerte sie kurzerhand ein.

Rasch schlug Jamie die Augen auf, es war noch stockfinster, doch sie war hellwach. Sie hörte es wieder.
„Becci.“ er flüsterte.
„Was ist?“ grunzte Jamie und spürte wie er ihr schnell die Hand auf ihren Mund legte. Sie hiehlt die Luft an, und überlegte, ihm in die Hand zu beissen, als sie seine Stimme direkt an ihrem Ohr hörte.
„Menschen.“ sagte er. „Artgenossen“ dachte sie fast schon belustigt.
„Wir müssen fliegen!“ so wie er klang, sollte sie nicht unbedingt vor begeisterung sprühen. „Komm her, ich nehm dich in den Arm.“ Sie kletterte ergeben auf seinen Schoss und war wieder einmal glücklich, das es dunkel war.
Und dann flogen sie, langsamer als beim letzten Mal. Als sie vorsichtig nach unten blickte, konnte sie nichts erkennen, es war zu finster, und die Tannen standen zu dicht.

Sie flogen die ganze Nacht, und als es heller wurde, sah Jamie auch nicht mehr als noch mehr Wald. Als Laelole ihr erschöpft ins Ohr flüsterte, sie wären bald da, übrigens auch nicht.
So war sie auch nicht sehr überrascht, als er vor einem Baum landete und erklärte, er würde hier wohnen. Zugegeben, der Baum war unglaublich groß, aber sie verstand die lebensweise erst, als sie wirklich in dass Blätterdach eindrangen. Die Äst waren dick genug, um Häuser darauf zu bauen, und zwar nur aus einem Grund: Die Bäume waren verwachsen, so sehr, dass man eigentlich nicht wirklich von mehreren Bäumen sprechen konnte.
Trotz der Uhrzeit waren die Straßen oder auch Äste allerdings einfach nur leer. Nachdem sie versucht hatte nicht zu sehr zu glotzen, hiehlten sie endlich vor einem besonders großen Haus.
Ungerührt ging Laelole auf das doppelschwingende Tor zu, das wie alles hier aus Holz war. Weit schlug er die Tür auf und schritt gemütlich in die große Eingangshalle. Jamie blieb im Eingang stehen, und das hatte auch seinen Grund.
Denn dort vor ihnen, etwas erhöht standen zwei wunderschön ausgearbeitete Trone, auf dennen hochmütig, aber eindeutig die Eltern ihrerś Lieben „Bruders“. Aber das war nicht das eigentliche Problem. Dass Problem war das kleine Mädchen, das daneben stand. Die echte Becci, Laeloles kleine Schwester.
Ungläubig starrte er sie an, und drehte sich dann langsam zu Jamie um, auf denn auch der Rest der Anwesenden, und das musste das ganze Dorf sein, auch starrte.
Sie verwandelte sich zurück, als ihre Augen Laeloles trafen. Dann grinste sie ihn an und verschwand.
Er war zu langsam. Er war gerannt, und fast hätte er sie erreicht, bevor sie zur Seite treten konnte. Aber er grief ins Leere.
*hust*
Und wie isses XD
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mi Dez 14, 2011 11:51 pm

Nachtrag:
„Bitte.“ sagte er. Er war stehen geblieben und hatte die arme verschränkt.
„Tu das nicht, bitte!“
Nachdenklich sah sie ihn von der Seite an.
Sie konnte sich denken was er meinte. Er sah star geradeaus und achtete auch nicht auf die langsam lauter werdenden Rufe und Fragen. Seine Wangen waren leicht gerötet, wahrscheinlich verstand er langsam, wem genau er da sein Herz ausgeschüttet hatte.
Er hatte Angst. Man sah es nicht direkt, aber ballte seine Fäuste zu fest. Wahrscheinlich hatte er Angst davor, sie zum letzten mal gesehen zu haben.
Das wäre das beste, dachte sie, und wollte gerade auf dem Absatz kehrt machen, als er ihre Hand packte.
Er zog sie blitzschnell an sich und nahm ihren Hinterkopf in die Hand. Er musste sie gehört haben, atmen gehört!
Dann küsste er sie.
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Niea
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Fr Dez 16, 2011 3:11 pm

*bähm* mehr mehr mehr Very Happy
Sehr geil ~> erhöten Puls und so xD Du machst mich fertig. Der letzte Abschnitt hat mich echt gekillt *_*
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Fr Dez 16, 2011 4:29 pm

Wow, Danke o.O Was für ein Lob....wenn das so ist *-* Ich hab immer Angst, zu viel Kitsch zu schreiben XD
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Do Dez 22, 2011 4:53 pm

OK, heute gehts noch weiter Surprised
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   So Dez 25, 2011 3:30 pm

*hust* Ich wusste doch, das ich was vergessen hatte XD Also, die Schnulze geht JETZT weiter Surprised 2. Kapitel

Sie schluckte. Laelole saß neben ihr und knetete seine Finger.
„Bist du noch da?“ fragte er zum zehnten mal, aber sie antwortete wieder nicht.
Er hatte sie geküsst. Na und? Das war doch nicht so wichtig, oder? Er hatte sie einfach so geküsst. Was war schlimm daran? Schlecht hatte er ja nicht gerade geküsst, eher im Gegenteil. Was galt es sich zu beschweren, sie könnte doch trotzdem jetzt gehen und machen was sie wollte! Was hatte sie hier noch zu suchen, in seinem Zimmer, auf seinem Bett?
Er sah sich um, lauschte, und sie hielt die Luft an.
„Nur so, fals du noch da bist....Es tut mir Leid.“ Sie reagierte nicht.
„Ich wollte nicht, das du einfach so verschwindest.“ Das Bett war echt gemütlich, und sie war echt müde.
„Ich rede mit mir selbst, oder?“
Im Moment ja, dachte sie.
Er sah sich noch einmal um und lauschte, aber diesmal hatte sie durch ihre Kräfte vorgesorgt. Er seufzte und starrte eine Weile die hölzerne Wand an. Dann packte er eine ebenfals hölzerne Vase von dem Nachtisch, stand auf und donnerte sie gegen die Wand.
Sein Gesicht war rot und er zitterte vor Anstrengung.
Erschöpft lies er sich schließlich neben sie aufs Bett fallen.
„Wenn du da wärst!“ murmelte er.

Vorsichtig beugte Jamie sich über ihn, er schlief fest. Sie berührte seine Nasenspitze. Keine Reaktion.
Dann stand sie auf, und durchschritt den Raum, und schlüpfte durch die Tür.

Als die Tür fast ins Schloss gefallen war öffnete Laelole die Augen. Seufzend drehte er sich auf die noch warme Decke neben sich und starrte dösig die Tür an, durch die Jamie gerade wieder gegangen war.
Als ob er jetzt hätte schlafen können. Zufall war es gewesen, das er sie bemerkt hatte, wie sie sich über ihn beugte um sicherzugehen ob er schlief.
Er hatte zwar keinen Einfluss darauf, aber vertröstete sich darauf, dass sie wahrscheinlich noch in dem Haus bleiben würde, und er klammerte sich daran, das er hier ihr einziger Halt war, an denn sie sich wenden würde, wenn sie nicht mehr weiterkommen würde. Was auch immer sie jetzt schon wieder vorhatte.

Wase,Anstrenung,schlislich ??? Seit froh, das ich neuerdings das ganze geschreibsel noch einmal überarbeite XD
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mi Feb 01, 2012 11:59 pm

So, glaubt mir, das geht hier noch weiter -.-''
Very Happy Täglich ein paar Zeilen, ich musste mir erst noch klar werden, wie es weitergehen soll
Surprised
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Di Feb 14, 2012 12:12 am

Bittesööön XD

Der Raum hatte Ähnlichkeit mit dem Büro seinem Anwesen, nur die Spinnen weben und der unberührte Schreibtisch erinnerten daran, das ihr Vater schon lange Zeit nicht mehr hier gewesen war.
Leicht war er nicht zu finden gewesen, das Haus artete schon nach kurzer Zeit in Höhlen und Tunneln mitten in denn Baum aus. Sie musste daran denken, wie sie schon damals durch eine dunklen, verlassenen Gang geschlichen war um in das gut geschützte Hochhaus mit dem Magie – Generator zu gelangen. Das ganze schien bei geistern still zu heißen, sonst hätte sie davon ausgehen müssen, das Geister einfach nur gerne in Dunklen Ecken saßen. Wenigstens hatten sie denn Raum ihres Vaters gut beschriftet.
Schnell durchschritt sie das gut bestückte Zimmer und setzte sich an den Tisch. Hölzern und blank lag er vor ihr und seufzend überlegte sie, wie oft ihr Vater wohl hier gesessen haben mochte. Sie lehnte sich zurück, als ihr plötzlich eine halb offen stehende Schublade auffiel. Schnell zog sie sie auf und betrachtete skeptisch ihren Inhalt.
Ein blauer Umschlag fiel ihr ins Auge, und sie zog ihn heraus.
„Für Jamie“ stand dort in feiner Handschrift, sie konnte ihr Glück kaum fassen, es war die Schrift ihres Vaters. Schnell ries sie es auf, vielleicht würde sie endlich Antworten finden können. Ein beschriebenes Blatt, und ein kleines Buch, die Seiten verborgen hinter einem kleinem Schloss, fielen staubig heraus. „Grades Hoffnung“ stand dort verlockend, ja, irgendwo hatte sie das schon mal gehört, sie beschäftigte sich aber nicht weiter damit weil der rief ihre ganze Aufmerksamkeit beanspruchte:

Jamie,
Wenn du das liest, schätze ich, das Laelole oder irgendein anderer Geist in der Nähe ist, und ich bitte dich inständig, zeig ihnen diesen brief auf keinen Fall, sondern gedulde dich, deine Fragen werden sich bald klären.
Ich bin nicht dein wahrer Vater, aber das dürfte dir langsam klar geworden sein. So etwas wie einen Vater hast du nicht, aber das musst du alles selber herausfinden, meine Zeit ist zu knapp bemessen, es gibt im Moment wichtigeres.
Wie du wahrscheinlich schon bemerkt hast, kannst du deine Kräfte nur anwenden wenn Laelole in der Nähe ist oder du an ihn denkst. Ich kann nur davon ausgehen, das eure ausgeprägte Freundschaft in Kindertagen damit zusammenhängt.
Eines muss dir aber klar sein, gehe bloß nicht auf ihn ein, sollte er sich in dich verlieben oder ähnliches. Am besten suchst du dir einen anderen Freund, um ihm das klar zu machen.
Ich bitte dich in diesem Zusammenhang inständig, im Namen aller, die dir etwas wert sind, auch in seinem Namen.
Dir muss das Buch aufgefallen sein, das ich beigelegt habe. Es wird sich öffnen, wenn die Zeit gekommen ist und deine verbleibenden Fragen klären.
Vertraue es niemanden an und trage es immer bei dir. Vertraue so oder so niemanden, gehe höchstens Nutzbeziehungen ein, wie ich es dir beigebracht habe.
Nutze alles was du finden kannst zu deinem Vorteil aus und mache was du willst, mal die Dinge oben ausgenommen.
Lass dich nicht unterkriegen.
Julian.

Ungläubig lies sie denn Brief sinken. Natürlich war er ihr Vater, was sollte das heisen, sie habe keinen Vater? Wieso sollte sich von Laelole Fernhalten und wieso wollte sie nicht? Wieso sollte sich dieses Buch irgendwann von selbst öffnen? Und woher zu Hölle kannte sie Grades Hoffnung?
Nicht, das sie ihrem Vater denn Rauswurf nicht übel nahm, sein komisches Verhalten und seinen Wahnsinn, aber kindlich wusste sie keinen Ausweg, als das zu tun, was er verlangte. Niemand anderes hätte ihr jemals etwas aufzwingen können, als dieser eine Mann, der schon immer ihr Leben bestimmte, der grund, überhaupt aufzubrechen, vielleicht auch der Grund, warum sie sich nicht erinnern konnte, wann alles auf einmal fortgewesen war.
Eines Morgens war sie aufgewacht und hatte sich nicht daran gewundert, das er fort war, konnte sich an nichts erinnern außer das seine Abwesenheit normal gewesen sei. Erst viel später hatte sie begonnen sich zu fragen, was in der Zeit passiert war, an die sie nicht erinnern wollte, immerhin vier Jahre ihres Lebens und wieso sie immer wieder von ihrem Vater als Person, mit der sie sich unterhalten konnte träumte.
Antworten hatte sie nie gefunden, egal wie lange sie grübelte.
Jamie seufzte. Niemals, niemals würde sie Ruhe finden, oder? Gab es überhaupt eine Antwort, einen Grund für ihre Kraft oder ihr unverständliches Leben?
Sie schüttelte den Kopf und kehrte wieder in die Realität zurück. Also, erster Punkt auf der Liste, Laelole klarmachen, das sie nichts von ihm wollte.
Den kleinen Stich in der Bauchgegend schob sie darauf, seit langem nichts mehr gegessen zu haben. Ja, es wurde Zeit, wieder sichtbar zu werden.

Und, wer weiß noch, was Grades Hoffnung war?
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Di Feb 14, 2012 9:43 pm

Wieder ein bisschen Wink
Sie nahm wieder ihre körperliche Form an. Schon komisch eigentlich, wie schnel sie sich an die unglaublichen Möglichkeiten ihrer Mangie gewöhnt hatte.
Nachdenklich wanderte sie die Gänge zurück, die langsam wieder haus- ähnlicher wurden, als sie plötzlich einfach in jamanden reinrannte.
„Oh, du bist das... lange her, das wir uns das letzte mal gesehen haben. Hattest ja einen schönen Auftritt unten. Ist übrigens echt unauffälig im dramatisch zerfetzten Kleid rumzurennen...“
Der Koloss grinste breit, und sie erkannte ihn sofort wieder.
„Kamir! Du bist das! Was machst du denn hier?“
Was für eine dumme Frage.
„Ich wohne hier, aber das dürftest du als meine Verlobte ja wissen..“
witztelte er.
Verlobte? Achja, diese komische Umstellug in denn Familienverhältnissen. Vielleicht hatten die Geister einfach beim erlernen menschlicher Sprache geschludert.
Aber es brachte sie auf eine gute Idee.
„Hast du Lust Laelole zu ärgern und mir ein wenig aus der Patsche zu helfen?“
„Immer doch“ Er grinste breit „ Mit dem hab ich eh noch ein Hühnchen zurupfen....Wie kann ich helfen?“ Kurz sah er wirklich sauer aus, umso besser.
„Ich schätze, du hast die besonders tolle Kussszene mitgekriegt...!“
„Klar, damit werde ich ihn noch jahrelang aufziehen. Ahaha..“ Laut lachte er auf und prustete auch weiterhin los, wenn er sich an den Moment erinnerte.
„Sehr romantisch mein Verlobter!“
„Ja genau.“ verlobter hatte er ihn genannt. Das war wirklich nicht unbedingt unamüsant.
„ Aber ich will eigentlich wirklich nichts von ihm. Er ist zwar schon irgendwie toll, aber … ich bin nicht so....du weißt schon...“
Er sah sie verwundert an, dann hellte sich seine Miene auf und er grinste breit über diese neuartige Entdeckung. Sie wusste ganz genau, was sie damit andeutete, kümmerte sich aber nicht sonderlich darum.
„Ich schätze, das werde ich ihm auch nicht so einfach klarmachen können. Wenn du vielleicht für eine Weile meinen freund spielen würdest,wäre das ganze nicht so schwer.“
„Oh. Damit habe ich aber nicht gerechnet.“
Er grübelte angestrengt und grinste dann. Schon wieder.
„Wenn ich das tue, erwarte ich eine Gegenleistung.“ sagte er.
„Was?“ Sie hatte eh nichts zu tun. Eigentlich war ihr die Antwort egal, aber auch hier wollte sie denn schein wahren.
„Du unterstützt die geister dabei, sie endgültig von denn Menschen zu befreien...“
Oje. Wie hatte es geheißen? Laelole in der Nähe ist. Sie würde sicherlich einige Kraft aufwenden müssen, bei soetwas mitzumachen. Er müsste in ihrer Nähe bleiben, zusammen mit Kamir. Nicht gut, gar nicht gut, aber etwas anderes fiehl ihr nicht ein.
„Nagut. Aber wenn ich meine Kraft...“ Etwas lügen würde nicht schaden, dann würden sich die Geiste nicht zu viel darauf einbilden.
„Für Geister einsetzten will, geht das nur wenn Laelole in der Nähe ist.“
„Ach, denn überzeigen wir schon davon, das er keine Chance hat, ist wahrscheinlich nur so eine Jugendfantasie...“
Deswegen stimmte er so schnell zu. Aber so falsch war das gar nicht, man verliebte sich doch oft im Leben, würde er sich eine Neue suchen müssen.
„Auf geht’s!“ posaunte er und hakte sich bei ihr ein. „ Meine schwester ist grade bei ihm, dann können wir die schöne Nachricht ja gleich an SIE weitergeben..“ sagte er und grinste wieder einmal breit.
Sie lächelte schwach und folgte ihrem freudigen Freund.

PS: Die Frage steht noch! Und? Wie gehts weiter? Was haltet ihr davon?
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mi Feb 15, 2012 12:02 am

Ohne anzuklopfen stürzte er ins Zimmer. Ihre Hand hielt er dabei fest umklammert, so das sie nicht die Chance hatte sich wie so oft zu verstecken.
Ja, da saß er, mit gekreuzten Beinen auf seinem bett, das strubelige Haar verdeckte seine grauen Augen fast. Wieder kribbelte es im Bauchbereich. Das wurde ja immer schlimmer mit dem „Hunger“.
Überascht hob er denn Kopf und sah sie an, dann huschte sein blick zu ihren verschränkten Händen und er zog die Augebrauen noch etwas höher. Fragend sah er Kamir an, aber der beachtete ihn gar nicht, sondern richtete seine Rede ganz an seine Schwester, die am anderen Ende des Bettes saß.
„Du wirst es nicht glauben!“
Laelole legte denn Kopf leicht schief, und seine Augen huschten wieder zu ihren Händen. Er sagte allerdings nichts.
„ Wir, ich und Jamie sind ein Paar!“
„ Was? Das ist nicht dein ernst, oder?“ quitschte seine schwester ungläubig.
Er grinste breit. „Es stimmt. Nicht wahr Jamie?“
Alle starrten sie an, Laelole rührte sich nicht von der Stelle, auch wenn sich seine Augenbrauen Leicht zusammenzogen.
„Ja, es stimmt.“ sagte sie und mied seinen Blick. Um ihre unüberzeugte Stimme zu vertuschen kuschelte sie sich an Kamir, der anscheinend schon damit gerechnet hatte.
Keine Reaktion.
„Cool.“ sagte Anna baff.
Vorsichtig sah sie auf. Nachdenklich hatte er denn Kof gedreht. Anscheinend bemerkte er ihren Blick, denn plötzlich sah er ihr direkt in die Augen. Anna quetschte gerade ihren Bruder aus, sie waren abgelenkt.
Ironisch zuckten seine Mundwinkel. Oh, sie kannte ihn gut genug um jetzt zu erkennen, das er schlecht gelaunt war, auch wenn sie diese Seite an ihm noch nicht gerade oft erleben durfte.
Auf was er bloß so schlecht zu sprechen war, draußen schien doch die sonne.
„Ich habe echt Hunger, ich hab seit zwei Tagen nichts gegessen, tut mir leid. Was esst ihr hier denn so?“
Kamir machte denn Mund auf, aber Laelole kam ihm zuvor.
„Käfer, was denkst du denn?“
Ungläubig sah sie ihn an.
„Echt, Käfer?“
Er grinste breit. Beschämt kaute sie auf ihrer Lippe herum, woher hätte sie das denn bitte wissen sollen.
„Ach, Laelole isst auch so gerne hin und wieder ein Käferchen.“ Kamir sprang ein.
„ Ich bin so gerne an deiner Seite, wenn du Baummaden suchst...“ sagte er freudig und sah ihn herausfordernd an.
„ Stimmt, du wartest imme begeistert darauf, ein paar abzukriegen, selbst fängst du ja nicht mal ein Made.“
„Das stellt sich ja auch als Unmöglich heraus, sobald du dich auf deine Beute stürtzt. Nicht, das ich auf Maden scharf genug bin, gleich einen Kampf anzufangen.“
Er setzte sich auf und lies die Beine über dem Boden schaukeln.
Sie dankte ihrem Verstand, nicht immer so begriffsstutzig zu sein. Für eine Made würde er keinen Kampf anfangen. Sie war doch nicht blöd.
„Also, wenn ihr beide lieber Maden sucht....Anna, du kannst mir doch sicher zeigen, wo ich mir was zu essen holen kann, sonst fange ich doch lieber Fische.“ fügte sie unschuldig hinzu und verlies eilligst denn hitzigen Raum.
Sie lief lieber davon. Immer wieder.
Draußen wurde sie wieder unsichtbar und sah grinsend Anna hinterher, die denn Gang entlang „ihr hinterher“ eillte. Oh nein, sie wollte wissen, ob Kamir durchhalten würde. Körperlos stieg sie durch die Wand und betrachtete interesiert die Lage.
Laelole saß immer noch auf dem Bett und starrte die Tür an, durch die sie gerade verschwunden war starr an. Kamir stand knapp vor dem Bett und sah in nachdenklich an.
Grimmig hob Laelole schließlich denn Kopf und sah seinen „verlobten“ direkt in die Augen. Der lies sich das nicht unkommentiert stehen.
„Tja, da hat sie sich wohl für mich entschieden. Sie meinte zwar, das du auch, was, Toll bist, aber das hat wohl nicht gerreicht. Vielleicht kennt ihr euch einfach schon zu lange.
Er erinnerte sich daran. Sie würde ihn gleich fragen, wenn er sich beruhigt hatte.
„Na, wenn das so ist, kannst du deiner geliebten ja gleich folgen.“ sagte er gleichgültig.
Gut, dann würde sie ihn früher dannach fragen können.
Kamir grinste, wähnte sich als sieger und verlies mit großen Schritten das Zimmer.
Nachdem die Tür ins schloss gefallen war, stand Laelole seufzend auf und sah sich um. Komisch.
„Ich weiß das du hier bist.“
Was? Das war nicht möglich.
„Ich kann es spüren. Da hatte der Kuss doch was gutes.“
Seit dem Kuss? Also musste ihr Vater doch irgendwie recht gehabt haben.
Sie wurde wieder sichtbar, hatte sich scheinbar läsig auf sein bett gesetzt.
Er drehte sich um und sah mit schief gelegtem Kopf an.
„ Das ist dein Ernst, oder? Was willst du jetzt machen?“
„Das ist mein Ernst. Ich werde euch noch ein paar mal gegen die Menschen helfen.“
Ungläubig hob er die Augenbrauen. Da waren sie, seine grauen Augen, seine wunderschönen grauen Augen. Unwilkürlich begann sie zu lächeln.
„Was...“
„Hör auf!“ rief sie und hiehlt sich die Ohren zu. Oh, sie hatte keine Lust mehr, alles musste immer so kompliziert sein. Sie wollte doch bloß seine Augen sehen und versuchen sich zu erinnern. Natürlich nur um sich zu erinnern.
Er hiehlt wirklich den Mund. Verständnislos blieb er auf zwei Meter Abstand von ihr stehen und zwar stumm. Er wäre sicher ein toller Freund schoss es ihr durch denn Kopf und sie schüttelte in kurz um diese komischen Gedanken zu vertreiben.
Hoffentlich würde dieses Kribbeln endlich vergehen, wenn sie endlich etwas zu essen bekommen hatte.
Fünf Minuten vergingen.
Zehn Minuten vergingen.
Es klopfte an die Tür. Anna trat ein.
„Hast du Jamie gesehen? Deine Eltern wollen sie sprechen. Dich übrigens auch.“
Er hatte sich zu ihr umgedreht. Ohne zu zögern antwortet er:
„ Ich habe gesehen, wie sie sich ne Angel gehollt hat. Ich komme später.“
Ironisch war er heute oft. Aber er schien ihr zu vertrauen, und ja, sie war wieder unsichtbar geworden.
Sobald Anna schnaubend denn raum verlassen hatte, wandte er sich wiede ihr zu.
Anscheinend war er wieder schlechter gelaunt.
„Was willst du eigentlich?“ fragte er. Hatte sie ihn mit ihrem Verhalten wirklich verletzt? Sie hätte es anders angehen sollen.
„Du erinnerst dich noch daran, als wir Kinder waren? Was ist da pasiert? Wieso ist vater weggegangen? Ich kann mich an fast nichts erinnern.“
„Nicht?“ fragte er minder überascht. Dann setzte er sich neben sie und began zu erzählen.
„Dein Vater wollte damals unbedingt mit uns Geistern in Kontakt kommen, hatte aber keine Chance, da meine Eltern nicht interesiert an ihm waren. Ich hab dich im Wald getroffen. Weil ich dich gemocht hab, hab ich dich schließlich mit zu uns nach Hause in die Bäume genommen.“ Er grinste bei der Erinnerung.
„Du warst vielleicht ein komisches Mädchen, wolltest denn baum ganz allein hochklettern und dann, naja, dann wolltest du auch gleich wieder runterspringen, zum Spaß.“ Jetzt lachte er wirklich kurz.
„Meine Eltern waren gleich überascht, vorher wollte ich mit niemanden spielen. Sie haben dann auch deinen Übermaß an Zauberkraft bemerkt. Menschen können nicht Zaubern, also haben sie deinen Vater eingeladen. Der konnte zwar nicht zaubern, hat sich aber als nützlich erwiesen. Wir waren ab da sowas wie Geschwister, bis zum Gaszeitalter. Bei dem Dorf war es nicht mehr sicher, früher hat da schon ein bisschen Projektiongas gereicht.
Dein Vater ist mit denn Geistern gegangen, dir haben sie umsichtig die Erinnerung gelöscht und deien damals im Vergleich noch schwache Zauberkraft einfach versiegelt. Hat dann wohl doch nicht gereicht.“
Er endete, aber so einfach lies sie ihn nicht davon kommen.
„Und wieso warst du noch da?“
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Sa Feb 18, 2012 6:22 pm

Oje, Marie Sue X3 Stoppt mich, sollte ich es übertreiben^^

Sie kniete sich aufgeregt hin und wippte hin und her. Das war so viel neues. War ihr Vater also bei denn Geistern so komisch geworden. Was für verzweifelte Ideen sie früher hatte, als ob die Waldgeister ihn hätten retten können, wohl eher im Gegenteil.
Er schluckte und sah sie bekümmert an. Was würde jetzt kommen?
Dann sprang er plötzlich vom Bett und ging auf die Tür zu. Bevor er sie öffnete drehte er sich noch mal um und sah sie mit beherschtem Gesichtsausdruck an.
„Ich gehe jetzt zu meinen Eltern. Am besten du lässt dich woanders wieder blicken, sonst kommt noch jemand auf die Idee, du hättest was mit mir zu tun.“
Dann verließ er den Raum und lies die Tür hinter sich zuknallen.
Na toll, was hatte sie denn gedacht. Er musste von seinen sicher nur kurzlebigen Gefühlen übermannt worden sein. Dabei war sie doch gerade dabei gewesen, endlich etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren.
Sie würde sich einfach noch ein bisschen gedulden und die Schein Beziehung mit Kamir aufrecht erhalten müssen.
Sie stand auch auf und ihr wurde bewusst, das sie keine Ahnung hatte, wo sie hingehen sollte. Schnell machte sie sich wieder unsichtbar auf, und stürzte auf denn Gang.
Dahinten lief Laelole entlang, sonst war der Gang menschenleer.
Sie rannte ihm geräuschlos hinterher, doch er drehte sich sofort um, als sie ihm Näher kam.
Er sah sie allerdings nicht direkt an, sondern sah sich während des Gehens nur öfters um. Dann hob er die Hand und deutete auf einen zu seiner rechten Seite abzweigenden Gang.
Sie lächelte und folgte der angegebenen Richtung und wurde wieder sichtbar. Sie drehte sich nochmal um, aber er war schon verschwunden.
Also folgte sie dem Gang, und erblickte nach einiger Zeit Kamir, der ihr aufgebracht entgegenschritt.
„Wo warst du?“
Anscheinend erwartete er nicht wirklich eine Antwort, denn er stürzte einfach weiter.
„Los, beeil dich, folge mir!“
Sie sah ihm nach, wie er denn Gang entlang eilte, denn sie gerade gekommen war.
Laut seufzend und sichtlich gelangweilt schlenderte sie hinterher, denn Gang entlang, dem auch Laelole gefolgt war und schließlich auf eine große Holztür zu.
Immer noch nicht gerade aufgeregt lies sie sie aufschwingen und lugte herein.
Ein weitläufiger, prunkvoller Raum tat sich vor ihr auf.
Da waren sie wieder, diesmal nicht auf Thronen, sondern an einer gut bedeckten tafel sitztend, Laeloles Eltern. Gleich daneben saß auch er, hatte allerdings im Gegensatz zu seinen Eltern keinen Bissen gegessen. Käfer waren nirgends zu sehen und auch keine Maden bei Kamir, der anscheinend schon besorgt die Tür beobachtet hatte.
Sonst war der Tisch fast unbesetzt, nur einige andere Geister teilten das Essen mit der netten Familie.
Alle starrten sie an, als sie einfach so hereinplatzte. Lebte sie überhaupt noch nach Regeln?
„Tach.“ sagte sie.
Es herschte Stille, bis Laeloles Vater das Wort ergriff. Seine Augen erstrahlten so blau, wie Laelole`s wenn er flog.
Wieso zur Höhle erinnerte sie sich daran, das Laelole blaue Augen hatte, wenn er sich Flügel wachsen lies? Und seine Haare waren blond, allerdings schon durchzogen von grauen Strähnen.
„Sie sind Jamie Stjerne Sao, nicht war?“
Das erste mal, das jemand ihren Nachnamen aussprach, nach so langer Zeit.
„Das ist der Name denn mir mein Vater gegeben hat.“ antwortete sie kühl und blieb im Türrahmen stehen.
Sie spürte das Misstrauen, das die Geister ihr entgegen brachten.
Laelole starrte auf seinen Teller, sodass sie seine Augen nicht sehen konnte, seine geliebten grauen Augen, die dieses urplötzliche Gefühl von Einsamkeit sicherlich vertrieben hätten.
„Was ist ihr Anliegen, Sao?“ Er sprach nur einen Teil ihres Namens, und diesen wie ein Schimpfwort aus.
Sie mochte denn Mann nicht, und wenn Jamie jemanden nicht mochte, dann war das ein armer Kerl.
„Ach...“
sagte sie und schlenderte in denn Raum.
„Missen die Waldgeister jetzt schon jede Gastfreundlichkeit, einem Durchreisenden nicht erst etwas Verpflegung nach seiner langen Reise anzubieten?“
Ja, damit hatte der Mann nicht gerechnet. Selbst Laelole hob denn Kopf und sah sie mit großen Augen an. Oh diese Augen, ihr Bauch zwickte schon wieder so. Das war sicher ein großer Hunger.
Sie war sich zwar auch nicht ganz sicher, woher sie die Worte so plötzlich nahm, aber ihr gefiel ihre neue Rolle.
„Diesen Eindruck wollte ich nicht erwecken, aber da ihre Familie in unseren Kreisen nicht gerne gesehen wird, nach dem Verrat ihres eigenen Vaters....“
Sie nahm sich einen Apfel und biss herzhaft zu. Der ganze Saal sah ihr sprachlos zu, wie sie sich genüslich mit der Zunge über die Lippen fuhr. Dann senkte sie die Hand und sah das Oberhaupt ihrer „Gastgeber“ spöttisch an.
„Mein Vater hat nichts mit mir zu tun, Herr Waldgeist. Und da ich außer seinem „Verrat“ nur Jahrelange Arbeit entdecken kann, für die er anscheinend seine Tochter und somit die einzige andere Angehörige dieser Familie verliss, gehe ich davon aus...“
Sie stockte und klopfte sich auf denn Bauch.
„...dass sie kaum etwas haben könnten, das dagegen spräche, das ich erst etwas esse, bevor wir ins Gespräch kommen können.“
Ungläubig sah er sie an. Mit ein paar Wörtern hatte sie ihn in denn schlechten Gastgeber verwandelt, der die Unwürdigkeit besaß, vor dem Mahl irgendwelche unwesentliche Familienverhältnissen anzusprechen.
Schließlich sah er keinen Ausweg, als sich geschlagen zu geben.
„Setzten sie sich.“ höffelte er in den Raum.
Ohne Zögern lies sie sich neben Kamir nieder, der sie nicht minder überrascht ansah.
„Hallo, mein Schatz.“ setzte sie freudig hinzu.
Die endgültige, allgemeine Entsetzung ignorierte sie und begann begeistert zu essen.
Keine Maden, keine Käfer, trotzdem war das Geisteressen eine interessante Erfahrung.
Sie hob denn Deckel eines Nahen Topfes und begann laut zu lachen.
Was im ersten Moment aussah wie Holz, entpuppte sich aber glücklicherweise als eine einfache Suppe, die auf dieses Erscheinungsbild getrimmt worden war.
Geister waren fürwahr komische Wesen. Wenn sie denn ganzen Tag von Holz umgeben waren, wollten sie auch noch Holz essen???
So ungefähr ging das dann weiter, und Jamie machte sich ausgiebigst und lauthals über die Küche ihrer Geisterfreunde lustig, die das allerdings nicht gerade amüsant fand, die meisten jedenfals.
Kamir leistete ihr bereitwillig Gesellschaft und seine Schwester, die kurz darauf Jamies andere Seite flankierte, hatte an anscheinend doch auch ihre Humorvolle Ader.
Laelole sah seit der „Schatz“ Bemerkung lieber aus dem Fenster, den Bäumen beim wachsen zu, anstatt sich zu ihnen zu gesellen.
Er war immer noch nicht darüber hinweg, wie lange dauerte soetwas denn? Sollte sie ihn danach fragen? Lieber nicht.(Schlaue Erkentnis XD)
Wieso dachte sie schon wieder an ihn? Und wieso war da immer noch diese flattrige Gefühl in ihrem Bauch, wenn sie an...naja, wenn sie an ihn dachte?
Das hatte sicher was mit ihrer komischen Verbindung zu tun. ~Armer Kerl o.O
Langsam legten immer mehr Geister in ihrer Umgebung das Besteck nieder, und sie lehnte sich zurück.
Laelole’s vater richtete wieder das Wort an sie, diesmal ein wenig informeller:
„So, Sao, was willst du uns denn nun anbieten?“
Er sah sie zweifelnd an, als erwarte er, darauf hätte sie nichts zur Antwort.
„Ich biete meine Hilfe bei dem Kampf der Geister gegen die Unterdrückung von Menschen an.“
Laut lachte der Anführer aus.
„Was willst du denn bitte bewirken? Du kannst dich vielleicht gut in irgendwelche Gebäude einschleichen und hast dafür große Anerkenung bei irgendwelchen niederen Bevölkerungsschichten erreicht. Das heißt nicht, das du auch nur irgendeine Chance im Krieg hast, geschweige denn, das du eine Hilfe sein könntest.“
Sie lächelte. Mit soetwas hatte sie gerechnet.
„Ich nehme alles zurück und gehe sofort wieder,.“ lachte sie in denn Raum.
„Wenn auch nur irgendein Geist es schaffen sollte, mich zu besiegen.“
Sie legte denn Kopf schief.
„Ausgenommen ist nur ihr Sohn.“
Er starrte sie an. Ungläubig.
Sein Vater sah ihn überrascht an, um sich dann auch wieder gleich um zuwenden und die Miene grübelnd zu verziehen.
„Das frage ich mich eh schon seit geraumer Zeit, wollte es aber später unter vier Augen mit meinem Sohn zu klären. Was genau ist in der Eingangshalle passiert?“
Er hatte sich an Laelole gewandt. Mist.
„Ach das.“ sagte sie. Der Mann drehte sich verärgert um.
„Ich küsse gerne nette Menschen.“ Ich auch ^^ XD
Leicht umgestellt sah das ganze schon viel besser aus.
„DU hast meinen Sohn geküsst?“
Sie zwinkerte ihm zu und legte ihren Arm um Kamir.
„Keine Sorge, wird schon nicht wieder vorkommen. Und, sind sie jetzt schon überzeugt oder wollen sie noch darauf beharren, mich besiegen zu können. Außer ihrem Sohn, natürlich.“
Wieso sie das tat? Sie wusste nicht, was es für Auswirkungen so ein Kampf gegen den Geist haben würde, der sie sogar spüren konnte, wenn sie unsichtbar war. Außerdem wusste nicht, ob er gegen sie kämpfen würde. Wenn nicht, würde es wieder unangeneme fragen geben.
Der Blauäugige sah sie hochnäsig an.
„Mein Sohn ist zwar ein sehr guter Kämpfer, ja, einer der besten dieses Stammes, aber er verfügt noch nicht über die Erfahrung oder das Alter, eine relative Gefahr zu sein.
Wenn du also glaubst, nur gegen ihn nicht bestehen zu können, erwarte ich nicht allzu viel von dir. Aber weil du so sehr darauf bestehst, werde ich dir gerne persönlich einen Dämpfer verpassen.“
Laelole biss sich auch die Lippe.
Ohne Vorwarnung wurde Waldgeist zu einem gewaltigem, übermäßig mit Klauen besetztem Adler und stürzte sich in seiner riesigen Gestalt auf denn Tisch.
Essen und Gedeck wirbelte durch die Luft und die meisten Geister brachten sich auf der anderen Seite des Zimmers in sicherheit.
„Wenn du jetzt noch denn Mut hast, gegen mich anzutreten, bereite dich für denn Kampf!“
„Na so was“ sagte sie und hob empört die Augenbrauen „Das ganze gute Essen!“ Meine Rede!
Das monströse Etwas raste auf sie zu. Schnell wurde sie körperlos und wollte denn Waldgeist gerade von hinten verpönnen, da das einst stolze Tier jetzt mit dem Kopf in ihrem Sessel festhing, als sie ein leises Knurren hinter sich hörte. *Knuuuurrrr* Na, wer ist das?

So, ich konnte es nicht lassen XD
Jetzt will ich aber mal eure Meinung hören, sollte das hier noch irgendjemand lesen, am Ende hab ich mir noch allen vergrault. Die nächste Seite ist nämlich auch schon fertig*-*
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mo Feb 20, 2012 1:21 pm

Fleißig fleißig. Hab endlich die Zeit gefunden weiter zu lesen. Sorry, dass es so lange gedauert hat :_:
Aber Jamie find' ich gerade voll Assi xD Ohne Mist und Laelole tut mir nach wie vor voll Leid :/
Also ich finde echt nicht das die Marie Sue ist. Eher so eine kleine aufmüpfige Göre, die's nicht hinkriegt zu ihren Gefühlen zu stehen. (Vielleicht auch nur mein Eindruck Very Happy)
Macht aber nach wie vor echt Spaß zu lesen ^_^
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mo Feb 20, 2012 2:27 pm

Macht doch nichts Surprised Ich bin froh wenn das irgendjemand liest Wink
Ja, das kann so hinkommen Smile Kleine aufmüpfige Göre die nicht zu ihren Gefühlen steht XD
Aber keine Sorge, das wird sich schon noch ändern Very Happy Ich wage denn mutigen versuch darzustellen, wie sie sich langsam verändert und andererseits ist das nur eine Seite von ihr. Die andere werdet ihr auch bald kennen lernen x3 Und Marie Sue dachte ich nur, weil sie andauernd alles kann; tut mir Leid >.<
Na, dann ist ja gut^^

Achja, ich wollte noch eins anmerken. Ich zeichne ja Manga (usw.) wie ihr eh alle wisst~.~
Und weil ich Lust hatte jetzt endlich eine richtige Geschichte zu zeichnen und nicht immer nur zusammenhangslose Bilder und keine Lust mir eine ellenlange Geschichte auszudenken, hab ich, na was wohl, einfach Geister genommen. Das heißt, das ganze gibts bald als Comic. Und wenn ich darf stelle ich dann
auch für die, die wollen denn Link hier rein Smile
Ihr dürft aber nicht zu viel erwarten, weil ich das ganze nur des Spaßfactors wegen mache und mir wahrscheinlich nur hin und wieder Mühe geben werde. Und es größtenteils, auch der Seitenanzahl wegen am Computer gezeichnet sein wird, und da sammle ich gerade eben meine ersten Erfahrungen XD
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mo Feb 20, 2012 2:37 pm

Na klar darfst du Wink Liebe Mitglieder dürfen bei mir so ziemlich viel Very Happy
Aber da freu ich mich schon drauf und werde ganz gespannt warten. Smile
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mo Feb 20, 2012 3:53 pm

Du bist ein Schatz x3
Brauchst nicht mehr lange warten, es hat jetzt schon drei Seiten und vielleicht kriegs ich heute noch on ;D Ich bin selber auch schon ziemlich aufgeregt o.O
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mo Feb 20, 2012 4:25 pm

Hoffentlich geht der Link*_* Und bitte nicht entäuscht sein von denn Evil or Very Mad Zeichnungen Sad
http://animexx.onlinewelten.com/doujinshi/zeichner/602997/50870/
Ich schätze man ist besseres von mir gewohnt~.~
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BeitragThema: Re: Geister, Teil 2: Mein Vater   Mo Feb 20, 2012 5:29 pm

Coole Idee! *-* Aber jetzt wollte ich mir den Comic gerade anschauen, und da steht nur "Dieser Dojinshi ist noch nicht freigeschaltet". Evil or Very Mad Muss man sich da erst einloggen, oder was heißt das? *verwirrt*
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